7 Marathons auf allen 7 Kontinenten

Ruhetag in New York

Den Marathon in Nordamerika lies Jürgen Kuhlmey auf der Weltreise ebenfalls aus. Er sollte später nachgeholt werden.

Nächster Stopp New York. Da die vergangene Nacht durch den Nacht-Marathon in Tunis ausgefallen war, kam es den Läufern sehr gelegen, dass aus technischen Gründen nach drei Nächten im Flugzeug eine Übernachtung im Hotel anstand. Am nächsten Morgen fiel pünktlich um 9 Uhr der Startschuss im Eisenhower Park, der östlich vom JFK-Flugplatz liegt. Da die folgenden Marathons in Chile und der Antarktis innerhalb von 24 Stunden stattfinden sollten, verzichtete Jürgen Kuhlmey an diesem Tag erneut auf einen Start.

Zeit für eine Neuorganisation des Gepäcks für die folgenden Läufe. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt machte er sich mit der Metro auf den Weg nach Manhattan. „Manhattan war wie immer interessant. Ich lief auf der 8. Avenue und genoss den Ruhetag bei einem Kaffee bei Starbucks und später einem Hamburger bei McDonalds. So hatte ich ein wenig Zeit die letzten Tage bzw. Kontinente bzw. Marathons Revue passieren zu lassen und mir wurde so erst richtig bewusst, an was für einer verrückten Reise ich hier teilnahm. Wenn wir erzählten, dass wir gestern noch in Afrika waren, morgen weiter nach Südamerika fliegen würden um anschließend weiter in die Antarktis zu reisen schauten alle ungläubig. Wenn diese Personen auch noch gewusst hätten, dass wir dort jeweils einen Marathon laufen wollen, hätte man eventuell die Polizei gerufen und angenommen wir seien geistig umnachtet.“

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