Frankfurt-Marathon 2010

Rennverlauf Männer

Wilson Kipsang beim Frankfurt-Marathon 2010

Wilson Kipsang gewinnt mit Streckenrekord in Frankfurt.

Bild: photorun.net

Eine Gruppe mit über 20 Läufern erreichte am Sonntag die Halbmarathonmarke nach 62:38 Minuten. Das war etwas schneller als geplant. Und das Tempo wurde nicht langsamer. 1:29:12 Stunden zeigten die Uhren bei Kilometer 30. Es war dann Tadese Tola, der nach dem Ausstieg des letzten Tempomachers nach 33 km zunächst die Führung übernahm und das Tempo forcierte. Doch einen wurde der Äthiopier nicht los: Wilson Kipsang. Der Kenianer startete seinerseits fünf Kilometer vor dem Ziel einen Antritt und sorgte damit für die Entscheidung. Sehr schnell erlief Kipsang einen deutlichen Vorsprung. Mit seiner Siegzeit von 2:04:57 Stunden ist er nun der achtschnellste Läufer aller Zeiten. Den alten Kursrekord von Gilbert Kirwa (Kenia), der 2009 in 2:06:14 gewonnen hatte, verbesserte er deutlich. „Bei Kilometer 35 wusste ich, dass ich gewinnen kann und habe das Tempo entsprechend verschärft. Dann wusste ich auch, dass es unter 2:05 Stunden gehen kann, wenn ich das Tempo hoch halte“, erklärte Wilson Kipsang.

Hinter dem 28-jährigen Sieger, der sich insgesamt eine Prämie von 95.000 Euro verdiente, wurde Tadese Tola am Tag seines 23. Geburtstages mit 2:06:31 Stunden Zweiter. Auch die nächsten beiden Läufer erzielten noch Weltklassezeiten: Elias Chelimo lief 2:07:04, Philip Sanga (beide Kenia) erreichte 2:07:11. Als bester Deutscher lief Falk Cierpinski (SG Spergau) in 2:20:43 Stunden auf Rang 31. Er litt einmal mehr unter starkem Seitenstechen. „Ich bin enttäuscht. Ich hatte ab Kilometer 12 wieder Probleme und Schmerzen auf der rechten Seite vom Nacken abwärts. Dadurch hatte ich am Ende auch Seitenstechen, denn das Zwerchfell wird blockiert. Wir denken, es kommt von den Weisheitszähnen, die werden nun in den nächsten Wochen herausgenommen. Ich bin vor drei Wochen in Berlin die zehn Kilometer unter 30 Minuten gelaufen und hatte keine Probleme. Ich will endlich mal wieder schnell laufen. Es nervt, wenn man nicht zeigen kann, was man drauf hat“, sagte Falk Cierpinski.

Weiterlesen

Seite 2 von 3
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Caroline Kilel gewinnt Frauenrennen