Düsseldorf-Marathon

Race-Direktor verpflichtet Topläufer Kigen

Der Metro Group Düsseldorf-Marathon verspricht ein packendes Duell der Kenianer Bellor Yator und Wilfred Kigen.

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Der kenianische Titelaspirant Wilfred Kigen.

Mit der Verpflichtung von Wilfred Kigen haben die Veranstalter des Metro Group Düsseldorf-Marathons ein Achtungszeichen gesetzt. Das Rennen am Rhein könnte damit am 3. Mai zum hochklassigsten deutschen Frühjahrsmarathon aufsteigen. Damit bestätigen die Düsseldorfer ihre Ambitionen, ihre Veranstaltung zu einem internationalen Toprennen zu entwickeln. Der kenianische Weltklasseläufer Kigen, der dreimal in Folge den Frankfurt-Marathon gewann und eine persönliche Bestzeit von 2:07:33 Stunden aufweist, wird erstmals in Düsseldorf an den Start gehen.

Aus deutscher Sicht steht der Düsseldorf-Marathon ohnehin schon im Blickpunkt. Neben André Pollmächer (LAC Chemnitz) wird am 3. Mai auch Falk Cierpinski (SG Spergau) starten. Damit kommt es erstmals zu einem Duell der beiden besten deutschen Marathonläufer, die das Zeug haben, Zeiten zu erreichen, die seit vielen Jahren keine deutschen Athleten mehr gelaufen sind. Falk Cierpinski, der Sohn des Doppel-Olympiasiegers Waldemar Cierpinski, steigerte sich im vergangenen Jahr in Berlin auf 2:13:30 Stunden. André Pollmächer lief dann wenige Wochen später in Frankfurt bei seinem Debüt auf Anhieb 2:14:18 Stunden.

Bei den Frauen hatten sich zuvor bereits Titelverteidigerin Melanie Kraus (Bayer Leverkusen), die Deutsche Meisterin des vergangenen Jahres Susanne Hahn (schlau.com Saarbrücken) und Claudia Dreher (LG Ihleläufer Burg) für einen Start in Düsseldorf entschieden.

Im Männerrennen kommt es im Kampf um den Sieg voraussichtlich zu einem Duell zweier starker Kenianer: Denn neben Wilfred Kigen wird auch der Titelverteidiger und Streckenrekordler Bellor Yator (2:09:47 Stunden) in Düsseldorf am Start stehen. Dadurch hofft Christoph Kopp, der Sportliche Leiter des Rennens, auf eine Streckenbestzeit am Rhein.

Bemerkenswert ist, dass die Verpflichtung von Wilfred Kigen möglich wurde, weil Race-Direktor Jan Winschermann eigene Gelder zur Verfügung stellte. „Da das Elite-Budget derzeit eher gering ist, werde ich mit privaten Mitteln den Start von Wilfred Kigen möglich machen. So eine Chance kann man sich einfach nicht entgehen lassen, die Sportstadt Düsseldorf mit sportlichen Erfolgen nach vorne zu bringen“, erklärte Jan Winschermann.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net