30. BMW Frankfurt Marathon

Pollmächer steigt aus, Fitschen kämpft sich durch

Jan Fitschen

Jan Fitschen kämpfte sich in 2:15:40 Stunden ins Ziel.

Bild: Norbert Wilhelmi

Für die deutschen Läufer gab es in Frankfurt Licht und Schatten. André Pollmächer
(Rhein-Marathon Düsseldorf) scheiterte bei seinem Versuch, die deutsche Olympianorm von 2:12:00 Stunden zu unterbieten und gab das Rennen jenseits der
30-km-Marke auf. Dagegen erreichte Jan Fitschen (TV Wattenscheid) sein Zeitziel
am Main. Mit 2:15:40 Stunden steigerte er seine Bestzeit im zweiten Marathon um knapp fünf Minuten und belegte Rang 32 in dem außerordentlich stark besetzten Feld. „Das ist genau der Zeitbereich, den ich mir vorgenommen hatte. Ich bin sehr froh, dass ich nach der Enttäuschung von Düsseldorf nun das umsetzen konnte, was ich kann“, sagte Jan Fitschen.

Bei den Frauen quälte sich Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) in 2:28:08 Stunden auf Platz neun ins Ziel. Die angestrebte persönliche Bestzeit (2:26:21) verpasste Sabrina Mockenhaupt deutlich, doch das Minimalziel, die Olympia-Norm von 2:30:00, erreichte sie. „Bis Kilometer 35 lief alles super, doch dann kam der Mann mit dem Hammer so richtig. Das war nicht das, was ich erreichen wollte. So schlecht sollte man im Marathon die letzten Kilometer nicht laufen“, erklärte eine enttäuschte Sabrina Mockenhaupt.

Eine persönliche Bestzeit und die Norm für London 2012 lief Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken). Bei ihrem Comeback nach einer Babypause war sie nach 2:28:49 Stunden auf Platz elf im Ziel. „Die Norm war das Ziel, und ich wollte die guten Wetterbedingungen nutzen. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat. Ich wusste, dass ich in diesen Zeitbereich laufen kann“, sagte Susanne Hahn.

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