Metropolmarathon Fürth 2017

Perfektes Wetter zog knapp 5.500 Läufer nach Fürth

Über perfekte äußere Bedingungen freuten sich beim elften Metropolmarathon Fürth fast 5.500 Starter. Lokalmatadoren gewannen über mehrere Distanzen.

Metropolmarathon Fürth 2017 - Die Bilder
25062017 Metropolmarathon Fürth 2017 (1)

Berhanu Diro gewann den Marathon mit deutlichem Vorsprung.

Bild: Norbert Wilhelmi

Der elfte Fürther Metropolmarathon zog auch in diesem Jahr wieder mehrere tausend Teilnehmer und im Zielbereich über die zwei Tage rund 35.000 Zuschauer an und verwandelte Fürth so ein weiteres Mal zur Läufer-Stadt. Die Sportler freuten sich dabei über beste Bedingungen und starteten ab 8:45 Uhr daher guten Mutes in ihr Rennen. Vom Kindergartenkind bis hin zum 89-jährigen Altmeister waren alle Altersklassen vertreten. Gemeinsam gab man das Beste und hatte viel Spaß.

Für runnersworld.de war Fotograf Norbert Wilhelmi beim Metropolmarathon Fürth 2017 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Erstmals wurde neben den klassischen Distanzen von 42,195 Kilometern sowie der halben Distanz, dem Zehntel-Marathon, dem Staffel-Marathon, dem 10-Kilometer-Volkslauf und den bereits am Samstag stattfindenden Kinderläufen auch ein Rennen über drei Viertel der Marathondistanz gestartet. Über diese neue Distanz gingen 199 Läufer an den Start. Die meisten Finisher verzeichnete jedoch der Halbmarathon mit 1022 Läufern. Etwas weniger, nämlich 838, kamen über die 10-Kilometer-Distanz ins Ziel. Die volle Marathondistanz von 42,195 Kilometern absolvierten 326 Teilnehmer erfolgreich. Auch wenn die Strecke auf den ersten Blick recht flach zu sein scheint, hatten gerade die Marathonläufer am Ende des ersten Renndrittels zwischen Unterfarrnbach und Unterfürberg doch einige Höhenmeter zu bewältigen.

Frauenpower beim Metropolmarathon in Fürth

Für Verpflegung war bestens gesorgt.

Bild: Norbert Wilhelmi

Diro und Veliscu gewinnen den Marathon

Am erfolgreichsten gelang dies Berhanu Diro (LAC Quelle Fürth), der nach 2:32:01 Stunden die Ziellinie überquerte und den elften Metropolmarathon Fürth somit deutlich gewann. Gut sechs Minuten später bog auch Giovani Gonzales von der LG Passau auf die Zielgerade ein und freute sich nach 2:38:15 Stunden über einen tollen zweiten Platz. Das Podest komplettierte weitere 90 Sekunden später Markus-Kristian Siegler von der LG Erlangen. Bei den Damen setzte sich Maria Magdalena Veliscu in 3:06:15 Stunden durch. Ihr folgten ebenfalls mit deutlichem Rückstand Ursula Schürle (DJK Teutonia Gaustadt) in 3:13:04 Stunden und Svenja Bauer in 3:24:55 Stunden.

Weiler unter zwei Stunden

Über die neue Distanz von gut 31 Kilometern gewann mit Patrick Weiler ebenfalls ein Lokalmatador. Er trägt wie auch Marathonsieger Diro das Trikot des LAC Quelle Fürth und benötigte 1:59:34 Stunden. Somit blieb er als einziger Läufer unter der 2-Stunden-Grenze. Zweiter wurde Peter Burns in 2:05:20 Stunden, Dritter Sascha Lorenz in 2:07:51 Stunden. Bei den Damen gewann Kathrin Köhler. Sie benötigte 2:25:13 Stunden und lag somit über fünf Minuten vor ihren Verfolgerinnen Iris Bischoff (Airbus) und Corinna Bittel (MTP Hersbruck), die nach 2:30:20 Stunden bzw. 2:32:51 Stunden ins Ziel kamen.

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Bild: Norbert Wilhelmi

Die knapp 5.500 Läufer hatten bei bestem Laufwetter ihren Spaß.

Endisu siegt erneut

Den Halbmarathon gewann mit einer Zeit von 1:14:01 Stunden bereits zum dritten Mal Getachew Endisu (LAC Quelle Fürth) und in 1:30:33 Stunden Julia Stern (SX Athletics). Auf den weiteren Plätzen folgten bei den Herren Gerd Neudert in 1:16:20 Stunden und Mathias Flade (DJK SC Vorra/new balance Team) in 1:16:48 Stunden sowie Julia Jezek (DB/VDES) in 1:32:16 Stunden und Irmgard Weidenhiller (SV Kasing) in 1:32:40 Stunden. Über die 10-Kilometer-Distanz setzten sich Addisu Tulu Wodajo (TV 1848 Coburg) und Sigrid Hoffmann in 32:43 Minuten bzw. 40:52 Minuten durch. Auf die zweithöchste Podeststufe durften Bernd Weinländer (LAC Quelle Fürth, 33:25 Minuten) und Bontu Kaba Desso (DJK Weiden, 41:50 Minuten) klettern. Auf dem dritten Platz landeten Zachary Kagiri (36:32 Minuten) und Alexandra Krenmayr (TSV Altenfurt, 42:28).

Tolle Stimmung an der Strecke

Gutgelaunte Musiker und Tänzer sorgten bei „Dance and Run“ an zahlreichen Streckenpunkten für Motivation und gute Stimmung. Diese mentale Unterstützung garantierte gepaart mit den zahlreichen Verpflegungsstellen entlang der Strecke, an denen es Getränke, Obst und Müsliriegel gab, das erfolgreiche Lauferlebnis der teilnehmenden Läufer. Das Organisationsteam zeigte sich nach der Veranstaltung sehr erfreut über den erneut sehr guten Verlauf der Veranstaltung. Man habe einen Marathon gesehen, der der Sportstadt Fürth würdig war, hieß es.

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