Alpin-Marathon Liechtenstein 2016

Patrick Wieser gewinnt zum fünften Mal

1.870 Höhenmeter im Aufstieg und 720 Höhenmeter Gefälle stellten sich auch 2016 den 384 Finishern des Alpin-Marathon Liechtenstein in den Weg.

Alpin-Marathon Liechtenstein 2016 - Die Bilder
Alpin-Marathon Liechtenstein 2016

Lange und steile Abschnitte prägen das Streckenprofil ab der 10-km-Marke.

Bild: Swiss-Image

Zum 17. Mal fand am Samstag, den 11. Juni der Alpin-Marathon Liechtenstein statt. Wer die vollen 42 Kilometer in Angriff nimmt, darf sich im Ziel schon fast über eine komplette Landesdurchquerung freuen. Doch auch viele andere Aspekte, wie die abwechslungsreiche und attraktive Streckenführung sorgten dafür, dass auch beim Alpin-Marathon Liechtenstein 2016 wieder viele hochklassige Läufer am Start waren. Der schnellste unter ihnen war einmal mehr der Schweizer Marathonläufer Patrick Wieser – schon zum fünften Mal überquerte er als Erster die Ziellinie in Malbun. Bei den Frauen gelang der Französin Aline Camboulives ein ungefährdeter Sieg.

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Von Bendern nach Malbun – fast durch ganz Liechtenstein führte die Marathon-Strecke. Auf den ersten zehn Kilometern noch sehr entspannt zu laufen, beginnt der Berg-Marathon dort erst so richtig. Fast bis zur Halbmarathon-Marke in Silum steigt die Strecke um über 1.000 Höhenmeter stetig an. Wer diese erreicht hatte, konnte sich über eine kurze Erholungs-Phase freuen. Das letzte Drittel sollte die Teilnehmer des Alpin-Marathons Liechtenstein 2016 dann nochmals mehr fordern. Vom tiefsten Punkt, dem Start auf 440 Metern bis zum höchsten Punkt rund 34 Kilometer später auf 1.771 Metern, mussten die Läufer starken Durchhaltewillen beweisen.

Nach seinen vier Siegen von 2010 bis 2013, gewinnt der schweizer Topläufer Patrick Wieser auch 2016 wieder den Alpin-Marathon Liechtenstein.

Bild: Swiss-Image

Patrick Wieser siegt erneut beim Alpin-Marathon Liechtenstein 2016

Am besten gelang das einmal mehr dem Schweizer Patrick Wieser. Schon zum fünften Mal rannte er nach 3:05:00 Stunden als Erster ins Ziel auf 1.599 Metern über dem Meeresspiegel. Mit einem kleinen Abstand folgte ihm der Italiener Hannes Rungger in 3:11:54 Stunden vor seinem Landsmann Gerd Frick (3:16:32 Stunden), dem Sieger von 2015. Bei den Frauen gewann die Streckenrekord-Halterin Aline Camboulives souverän in 3:31:59 Stunden. Mit einem Durchschnitts-Tempo von fast 5:00 Minuten pro Kilometer gelang ihr so eine Zeit, an der sich viele Läufer im Flachen die Zähne ausbeißen. Wie stark die Leistung der Siegerin einzuschätzen ist, zeigt ihr Vorsprung. Erst gut 16 Minuten später erreichte die zweitplatzierte Simone Staicu aus Ungarn (3:48:11 Stunden) das Ziel. Knapp dahinter komplettierte die Britin Claire Gordon das Podest der Frauen.

Knappe Entscheidungen beim Halbmarathon Plus beim Alpin-Marathon Liechtenstein 2016

Knapper als bei der Königsdistanz ging es beim Halbmarathon Plus zu. Das Plus steht hierbei nicht für die Höhenmeter, sondern für die Streckenlänge. 25 Kilometer galt es für alle Halbmarathonläufer zu überwinden. Im Ziel knapp das bessere Ende für sich hatte der Schweizer Stefan Schmauder. Nach 1:55:10 Stunden konnte er sich über den Sieg freuen. Nach 1:55:26 Stunden erreichte Jan Walter die Ziellinie. Das schweizer Trio komplettierte Romeo Imhof in 1:56:15 Stunden. Über zehn Minuten Vorsprung hatten die drei ersten auf den Rest des Feldes herausgelaufen. Ähnlich spannend machte es das führende Frauen-Trio. Nur eine Minute trennten die beiden Schweizerinnen Irene Heeb und Jorien Delhez, die in 2:15:36 Stunden und 2:16:38 Stunden das Ziel erreichten. Den dritten Platz konnte sich die Heidrun Besler (2:20:13 Stunden) aus Deutschland sichern. Auch die drei ersten Frauen mussten fast 15 Minuten auf ihre Konkurrenz warten.

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