Frühjahrsmarathons 2015

Patrick Makau läuft Boston-Marathon

Langsam nehmen die Elitefelder der Frühjahrsmarathons Form an. Ex-Weltrekordler Patrick Makau wird beim Boston-Marathon starten, Mary Keitany und Paula Radcliffe beim London-Marathon.

Der Ex-Weltrekordler Patrick Makau wird am 20. April beim Boston-Marathon an den Start gehen.

Patrick Makau wird zum ersten Mal in seiner Karriere in Boston Marathon laufen.

Bild: photorun.net

Der Ex-Weltrekordler Patrick Makau wird am 20. April beim Boston-Marathon an den Start gehen. Dies gaben die Veranstalter des Rennens bekannt. In den vergangenen Tagen wurden auch von den zwei weiteren World Marathon Majors (WMM)-Rennen des ersten Halbjahres, Tokio und London, weitere Verpflichtungen veröffentlicht.

Der Kenianer Makau hatte in Berlin 2011 mit 2:03:38 Stunden einen Weltrekord aufgestellt. Verletzungsprobleme stoppten ihn dann immer wieder in den folgenden Jahren, obwohl er 2012 noch den Frankfurt-Marathon gewann. Im vergangenen Dezember meldete sich Makau mit einem Sieg in Fukuoka zurück. Jetzt wird er zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder bei einem WMM-Rennen an den Start gehen. In Boston trifft er dabei unter anderen auf Lelisa Desisa, der diesen Marathon bereits 2013 gewonnen hatte. Zuletzt war der Äthiopier, der eine Bestzeit von 2:04:45 aufweist, jeweils Zweiter in New York und in Dubai am vergangenen Freitag. Ebenfalls stark zu beachten sein wird Wilson Chebet. Der Kenianer, dessen persönlicher Rekord bei 2:05:27 steht, war im vergangenen Jahr Zweiter in Boston. Titelverteidiger Meb Keflezighi (USA) trifft somit auf sehr starke afrikanische Konkurrenz. Schnellste Frau in Boston ist anhand der derzeitigen Startliste Mare Dibaba. Die Äthiopierin lief vor wenigen Wochen in Xiamen (China) starke 2:19:52.

Keitany läuft in London, Bekele dürfte ausfallen

Nachdem die Londoner Veranstalter das Männerfeld bereits zuvor bekannt gegeben hatten, folgten nun die Top-Verpflichtungen für das Frauenrennen. Am 26. April werden an der Themse drei Läuferinnen an den Start gehen, die bereits unter 2:20 Stunden gelaufen sind. Mary Keitany ist zurzeit die schnellste Läuferin im Elitefeld, wenn man Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritannien/2:15:25) außen vor lässt – sie will in London noch ein Abschiedsrennen laufen. Die Kenianerin Keitany hat in London bereits zweimal, 2011 und 2012, gewonnen. Bei ihrem zweiten Sieg stellte sie dabei mit 2:18:37 Stunden einen nach wie vor gültigen Afrika-Rekord auf. Nach einer Babypause hatte sich Keitany im vergangenen Jahr mit einem Sieg beim New York-Marathon zurückgemeldet. Sie trifft in London Ende April auf drei starke Landsfrauen: die Halbmarathon-Weltrekordlerin Florence Kiplagat (Bestzeit: 2:19:44), Titelverteidigerin Edna Kiplagat (2:19:50) und Priscah Jeptoo (2:20:14), die in London 2013 gewonnen hatte.

Einen prominenten Ausfall werden die Londoner aller Voraussicht nach bei den Männern hinnehmen müssen. Denn nach seiner verletzungsbedingten Aufgabe in Dubai am vergangenen Freitag sieht es nicht so aus, als ob Äthiopiens Superstar Kenenisa Bekele in knapp drei Monaten wieder einen Marathon laufen wird.

Beide Olympiasieger starten beim Tokio-Marathon

Bereits am 22. Februar wird in Tokio der erste WMM-Lauf des Jahres gestartet. Hier trifft Geoffrey Mutai (Kenia) auf den Olympiasieger und Weltmeister Stephen Kiprotich (Uganda). Mutai hat eine Bestzeit von 2:03:02, Kiprotich erreichte bisher 2:07:20. Ebenfalls im Rennen ist der Äthiopier Tsegaye Kebede (2:04:38), der 2012 in Chicago und 2013 in London gewonnen hatte. Auch bei den Frauen ist die aktuelle Olympiasiegerin am Start: Tiki Gelana (Äthiopien/2:18:58). Zu ihren Gegnerinnen wird unter anderen Berhane Dibaba (Äthiopien) zählen, die vor einem Jahr in Tokio mit 2:22:30 Stunden als Zweite den Sieg nur um sieben Sekunden verpasst hatte.

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