Fukuoka-Marathon 2014

Patrick Makau feiert gelungenes Marathon-Comeback

Patrick Makau hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet: Der 29-jährige Kenianer gewann den traditionsreichen Fukuoka-Marathon in 2:08:22 Stunden.

Makau Fukuoka

Patrick Makau gewinnt den Fukuoka-Marathon.

Bild: Helmut Winter

Nach langwierigen Verletzungsproblemen lief Makau sein erstes Rennen über die klassischen 42,195 km seit über eineinhalb Jahren und gewann gegen starke Konkurrenz in 2:08:22 Stunden. Bei dem reinen Männer-Eliterennen belegten Raji Assefa (Äthiopien/2:08:48) und Ser-Od Bat-Ochir (Mongolei), der mit 2:08:50 einen nationalen Rekord aufstellte, die Plätze zwei und drei. Zwei Japaner folgten mit Zeiten unter 2:10 Stunden: Masakazu Fujiwara wurde Vierter in 2:09:06, Tomoya Adachi Fünfter mit 2:09:59. Als bester Europäer erreichte Henryk Szost (Polen) in 2:10:02 Rang sechs.

Überraschungs-Dritter aus der Mongolei

Bei guten Wetterbedingungen war das Tempo langsamer als gedacht. Trotzdem fiel der kenianische Titelverteidiger Martin Mathathi bereits frühzeitig zurück. Er erreichte schließlich abgeschlagen auf Rang 21 nach 2:17:23 das Ziel. An der Spitze setzte sich kurz nach der 30-km-Marke überraschend Bat-Ochir ab. Es waren dann Makau und Assefa, die den Läufer aus der Mongolei wieder einholten. Nochmals konnte sich Bat-Ochir gut fünf Kilometer vor dem Ziel etwas absetzen. Doch als wenig später Makau das Tempo verschärfte, lag er bald darauf allein in Führung und war ungefährdet.

Patrick Makau zufrieden nach dem Fukuoka-Marathon

In seinem zehnten Marathonstart lief Patrick Makau zum fünften Sieg. Obwohl der ehemalige Marathon-Weltrekordler (2:03:38) vor dem Rennen auf eine schnellere Zeit spekuliert hatte, war er sehr zufrieden. „Es ging hier in Fukuoka darum, wieder Selbstvertrauen aufzubauen und zu bestätigen, dass ich verletzungsfrei bin. Ich wollte gewinnen, ohne dabei zu viel Risiko einzugehen“, sagte Patrick Makau. „Ich bin sehr froh, dass das gut geklappt hat.“ Makau wird im nächsten Jahr zunächst bei einem World Marathon Majors-Rennen an den Start gehen. Dies dürfte der London-Marathon sein, eventuell aber auch Boston. Beide Läufe finden im April statt. „Ich möchte das Rennen gewinnen und dann entweder im Herbst 2015 oder im Laufe des Jahres 2016 den Weltrekord angreifen“, erklärte Patrick Makau. Diese Marke hat sein kenianischer Landsmann Dennis Kimetto inzwischen auf 2:02:57 Stunden verbessert.

Die Marathonläufe von Patrick Makau:

4. Rotterdam 2009 2:06:14
New York 2009 aufgegeben
1. Rotterdam 2010 2:04:48
1. Berlin 2010 2:05:08
3. London 2011 2:05:45
1. Berlin 2011 2:03:38 (Weltrekord)
London 2012 aufgegeben
1. Frankfurt 2012 2:06:08
11. London 2013 2:14:11
1. Fukuoka 2014 2:08:22

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