Marathon

Olympiasieger und Weltmeister kommen nach London

Über 50.000 Teilnehmer wollen gemeinsam mit Samuel Wanjiru und Abel Kirui an den Start gehen.

Wanjiru London 2009

Sammy Wanjiru auf dem Weg zum Sieg in London 2009.

Extrem stark besetzt ist auch das Rennen der Männer an der Themse: Gleich ein halbes Dutzend Athleten hat Bestzeiten von unter 2:05:30 Stunden! Nie zuvor, auch nicht bei Olympia oder bei einer WM, trafen sechs Läufer mit derartig schnellen persönlichen Rekorden in einem Marathon aufeinander. Darunter ist mit dem Rotterdam-Marathon-Sieger 2009, Duncan Kibet (Kenia), der zweitschnellste Läufer aller Zeiten (2:04:27) sowie der Weltmeister Abel Kirui (Kenia/2:05:04) und der Titelverteidiger Sammy Wanjiru (Kenia/2:05:10), der zugleich auch der Olympiasieger ist. Und dann haben die Londoner auch noch Zersenay Tadese (Eritrea) verpflichtet, der im vergangenen Jahr dort bei seinem Debüt ausstieg und nun einen zweiten Marathonversuch unternimmt. Ende März sorgte Tadese mit einem Weltrekord über die Halbmarathondistanz für Furore. In Lissabon lief er 58:23 Minuten.

Auch breitensportlich ist London zumindest im Frühjahr die Nummer eins. Vor knapp einem Jahr konnten sich die Läufer für die Startnummern-Lotterie registrieren.

Innerhalb von nur 64 Stunden hatten sich 120.000 Teilnehmer gemeldet, die in der britischen Metropole Marathon laufen wollten. Die Kapazitätsgrenze der Lotterie war in Rekordzeit erreicht. Gut 51.000 von ihnen wurde eine Startnummer zugelost.

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