Ehrung beim Athen-Marathon

Olympiasieger Eliud Kipchoge Marathonläufer des Jahres

Olympiasieger Eliud Kipchoge und Jemima Sumgong wurden vom internationalen Straßenlauf-Verband (AIMS) zu den Marathonläufern des Jahres ernannt.

Olympiasieger Eliud Kipchoge Marathonläufer des Jahres

Eliud Kipchoge wird zum zweiten Mal in Folge als Marathonläufer des Jahres ausgezeichnet.

Bild: photorun.net

Die kenianischen Marathon-Olympiasieger Eliud Kipchoge und Jemima Sumgong sind die Marathonläufer des Jahres. Dies gaben der internationale Straßenlauf-Verband (AIMS) und der Athen-Marathon bekannt. Die beiden Olympiasieger werden zwei Tage vor dem „Athens Marathon. The Authentic“, der am 13. November auf der Original-Marathonstrecke von Marathon nach Athen stattfindet, geehrt. Die Veranstalter, die die Rekordzahl von rund 18.000 Marathonläufern in der griechischen Metropole erwarten, feiern zudem das 120. Jubiläum des ersten olympischen Marathonlaufes von 1896.

Eliud Kipchoge und Jemima Sumgong sorgten bei den Spielen in Rio im Sommer dafür, dass Kenia erstmals beide Marathon-Olympiasieger stellt. Eliud Kipchoge gehört seit seinem WM-Sieg über 5.000 m 2003 in Paris, wo er überraschend Kenenisa Bekele und andere Stars hinter sich ließ, zu den besten Läufern der Welt. 2013 gewann er sein Marathondebüt in Hamburg mit 2:05:30 Stunden. Bis heute hat er von seinen sieben Rennen über die klassische Distanz sechs gewonnen. Dabei hat er sowohl enorme mentale als auch physische Stärke bewiesen. Nachdem er vor einem Jahr in Berlin mit 2:04:00 Stunden trotz Schuhproblemen triumphiert hatte, lief er nun im April in London gegen extrem starke Konkurrenz und gewann in 2:03:05 - nur acht Sekunden fehlten zum Weltrekord. Danach folgte der Olympiasieg.

Jemima Sumgong ist nach ihrem Olympiasieg nun auch Marathonläuferin des Jahres.

Bild: photorun.net

Jemima Sumgong zeigte über Jahre hinweg immer wieder Topleistungen im Marathon. Darunter waren zweite Plätze in Boston 2012 und in Chicago 2013. 2015 war sie Vierte bei den Weltmeisterschaften und in diesem Frühjahr triumphierte sie in London. Danach gehörte sie zu den Favoritinnen auf Olympia-Gold. In schwierigen klimatischen Bedingungen in Rio wurde sie dann Olympiasiegerin.

Bevor die ersten Läufer am 13. November das geschichtsträchtige Panathinaikon-Stadion erreichen, wird dort das 120. Jubiläum des ersten olympischen Marathons gefeiert. Angehörige des griechischen Siegers des ersten Olympia-Marathons von 1896, Spiridon Louis, und des damals zweitplatzierten Griechen Charilaos Vasilakos werden neben ehemaligen Top-Marathonläufern den Zuschauern präsentiert.