Olympia-Qualifikation

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Wilson Kipsang bei seinem Kursrekord mit 2:04:57 Stunden in Frankfurt 2010.

Bild: photorun

Fällt der Männer-Weltrekord in Berlin, in Chicago oder stiehlt am Ende gar Frankfurt den WMM-Rennen die Show? Ganz ausgeschlossen ist dieses Szenario, was vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, nicht. Mit Wilson Kipsang kehrt der Titelverteidiger und Kursrekordler (2:04:57) zurück. Er trifft auf die Sieger von 2009 Gilbert Kirwa und 2008 Robert Kiprono Cheruiyot. Die drei Kenianer müssen sich zudem mit dem Äthiopier Deriba Merga auseinandersetzen, der für seinen offensiven Laufstil bekannt ist.

Eine Reihe von Stars hat bereits der New York-Marathon unter Vertrag genommen. Aller Voraussicht kommen hier noch der Boston-Sieger Geoffrey Mutai und die London-Siegerin Mary Keitany (beide Kenia) hinzu. „Unser Feld wird superstark“, erklärte die Race-Direktorin Mary Wittenberg bereits. Aufgrund der schweren Strecke ist in New York jedoch nicht mit absoluten Topzeiten zu rechnen.

Für die besten deutschen Läufer geht es in Frankfurt beziehungsweise Berlin um die Olympia-Qualifikation. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) wird erstmals seit der WM 2009 wieder einen Marathon laufen und peilt in Frankfurt ebenso wie Jan Fitschen (TV Wattenscheid) die Norm von 2:12:00 Stunden an. Das gleiche Zeitziel haben Falk Cierpinski (SG Spergau) und Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) in Berlin. Während Irina Mikitenko bereits für Olympia qualifiziert ist, sollte der Richtwert von 2:30 Stunden für Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) in Frankfurt keine Hürde sein. Schwerer wird das schon für Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken), die nach einer Babypause in Frankfurt zurückkehrt.

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