Drei Rekorde an der Elbe

Oberelbe-Marathon Dresden 2010

Bei sommerlichen Temperaturen feierte der Oberelbe-Marathon ein neues Teilnehmerhoch und starke Zeiten.

Oberelbe Marathon 2010

Mit insgesamt über 4.800 Startern verzeichnete der Oberelbe-Marathon 2010 einen neuen Teilnehmerrekord.

Bild: LSV Dresden

Mit drei Rekorden ging die 13. Auflage des Oberelbe-Marathons über die Bühne. Die Zahl 13 kristallisierte sich dabei als Glückszahl heraus. Bei fast hochsommerlichen Temperaturen gingen über 4.800 Läuferinnen und Läufer sowie Walker auf die einzelnen Distanzen. Damit konnte der Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr erneut überboten werden.

Das war nicht der einzige Rekord. Die Männer auf den Hauptdistanzen Marathon und Halbmarathon nutzten das schöne Wetter und erzielten neue Bestzeiten. Zuerst schraubte Lennart Sponar aus Berlin den Halbmarathonrekord von Lokalmatador Paul Schmidt (1:09:42 Stunden) auf sehr gute 1:07:46 Stunden. So ganz war er mit seiner Zeit aber nicht zufrieden. Organisationsleiter Uwe Sonntag zu Lennart: „Dann nimm Dir den erneuten Rekord im kommenden Jahr vor!“

Bartosz Mazerski aus Polen holte auf den letzten Metern im Heinz-Steyer-Stadion noch einmal alles aus sich heraus und finishte schließlich in 2:25:00. Er unterbot damit den Rekord seines Landsmannes Tomasz Wilczynski aus dem Jahr 2006 um neun Sekunden. Seriensieger Jaroslaw Janicki (POL) musste sich leider mit dem zweiten Platz in starken 2:29:29 Stunden zufrieden geben. Dritter wurde Marco Diehl – fittester Manager Deutschlands 2007.

Die Stimmung entlang der Strecke war teilweise grandios, wie Läufer berichteten. Dafür sorgten mehr als zehn Sambabands auf einer Streckenlänge von 22 Kilometern.

Stargast Thomas Dold – bester Treppenläufer der Welt und fünffacher Gewinner des Empire State Building Run Ups sowie sechsfacher Weltrekordhalter im Rückwärtslauf – belegte im 10-km-Lauf einen tollen 4. Platz und musste sich nur der einheimischen Elite geschlagen geben.

Aus traurigem Anlass liefen Sebastian Möser und Jens Bormann Hand in Hand als Erste über die Ziellinie, beide wurden in 31:32 Minuten auf Platz 1 gewertet. Jana Bürgelt, langjährige Freundin und Trainingspartnerin von Sebastian und Gewinnerin des 10-km-Laufes 2009, wählte in der Vorwoche den Freitod. Sie wurde nur 22 Jahre alt.

Die hohen Temperaturen sorgten vor allem im Halbmarathon für einen arbeitsreichen Arbeitstag beim Malteser-Hilfsdienst. Ein junger Mann musste mit Verdacht auf Lungenembolie reanimiert werden.

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