Marathonstatistik

New York am größten, Frankfurt am schnellsten

Der New-York-Marathon 2011 war der größte Marathon aller Zeiten. Der Frankfurt-Marathon toppte qualitativ sogar Chicago.

New-York-Marathon

Nirgendwo erreichten so viele Läufer das Ziel eines Marathonlaufes wie beim New-York-Marathon 2011.

Bild: photorun.net

Der New-York-Marathon war am 6. November das größte Rennen über die klassischen 42,195 km aller Zeiten. Wie die Veranstalter des New York Road Runners Club bekannt gaben, erreichten genau 46.795 Teilnehmer das Ziel im Central Park. Damit nähert sich der New York-Marathon der 50.000-Schallmauer. Im vergangenen Jahr hatten 44.829 Läufer in Big Apple das Ziel erreicht. Das war die bisherige Rekordzahl.

Auch in einer anderen Hinsicht hat der New York-Marathon einen Rekord gebrochen: Noch nie wurden bei einem Marathon derart hohe Preisgelder und Zeitprämien gezahlt. Am 6. November verdienten die Athleten in New York insgesamt 1,205 Millionen Dollar. Laut einer Statistik der Association of Road Racing Statisticians stand der bisherige Rekord bei 1,1462 Millionen, die in Chicago 2002 gezahlt wurden.

Bei perfekten Wetterbedingungen hatte es in New York am 6. November eine Serie von hochklassigen Zeiten gegeben, die man auf der schweren Strecke nicht erwartet hatte. Bei den Männern unterbot der Kenianer Geoffrey Mutai mit 2:05:06 Stunden den Kursrekord gleich um gut zweieinhalb Minuten. Dafür erhielt er insgesamt eine Summe von 200.000 Dollar. Die äthiopische Frauen-Siegerin Firehiwot Dado (2:23:19) verdiente in New York 170.000 Dollar. Da es besonders bei den Männern eine Kette von erstklassigen Zeiten gab, erhielt zum Beispiel der zweitplatzierte Emmanuel Mutai (Kenia/2:06:28) immer noch 135.000 Dollar. Der drittplatzierte Tsegaye Kebede (Äthiopien) bekam 110.000 Dollar, da auch er mit 2:07:13 unter dem alten Streckenrekord blieb.

Währenddessen gab die Association of Road Racing Statisticians bekannt, dass im Oktober nicht der Chicago- sondern der Frankfurt-Marathon das hochklassigste Rennen über die 42,195 km war. In einer Punkte-Wertung, in die die Ergebnisse des Elitefeldes einfließen, erreicht Frankfurt bei den Männern 785 Zähler. Chicago kam hier auf 767 Punkte. Bei den Frauen lag Frankfurt mit 709 zu 705 ebenfalls knapp vorne. In der Jahreswertung führen Boston (Männer: 844) und London (Frauen: 919).

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