Salzburg-Marathon 2016

Neuer Teilnehmerrekord in der Mozartstadt

Die 13. Ausgabe des Salzburg-Marathons konnte mit 7283 Läufer aus 77 Nationen einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Salzburg-Marathon 2016

Mit bester Laune und viel Spaß rannten die 1.355 Marathonläufer auf die Strecke.

Bild: Veranstalter

Die 13. Ausgabe des Salzburg-Marathons konnte mit 7.283 Läufer aus 77 Nationen einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.
Erstmals knackte der Salzburg-Marathon am Sonntag, den 1. Mai die 7.000-Teilnehmer-Marke. 1.355 von ihnen trauten sich an den Start der Königsdistanz, dem Marathon – so viele wie noch nie. Nur der Wien-Marathon konnte zuletzt auf österreichischem Boden ein größeres Starterfeld verbuchen. Nach wie vor als Teilnehmer-Magnet Nummer eins bewies sich der Halbmarathon mit seinen 2.592 Startern. Insgesamt bot der Salzburg-Marathon acht verschiedene Rennen an drei Tagen. Zwar mit einer Bestzeit schneller als der bestehende Streckenrekord angereist, verfehlte der Äthiopier Temesgen Bekele in 2:23:10 Stunden diesen deutlich um fast neun Minuten. Bei den Frauen lief seine erst 20-jährige Landsfrau Fatuma Usen Tayr in 2:39:14 Stunden als erste über die Ziellinie am Residenzplatz.

Äthiopischer Doppelsieg bei den Männern beim Salzburg-Marathon 2016

Das Rennen der Männer startete mit einer Überraschung. Wider Erwarten konnte Routinier Robert Gruber das Tempo der beiden führenden Äthiopier Temesgen Bekele und Abay Tadesse mitgehen. So passierte das Trio in 1:10:21 Stunden gemeinsam die Halbmarathon-Marke. Schon hier schien der Streckenrekord, der bei 2:14:16 Stunden steht, längst außer Reichweite. Doch der Salzburg-Marathon 2016 hatte andere sportliche Highlights. Auf der zweiten Hälfte konnten sich die beiden Ostafrikaner jedoch von Gruber absetzen. Auch Bekele konnte sich von seinem Landsmann lösen und mit seinem Sieg in 2:23:10 Stunden als erster äthiopischer Sieger in die Geschichte des Salzburg-Marathons eingehen. Dahinter sicherte sich Tadesse in 2:25:07 Stunden den zweiten Platz nur knapp vor dem 40-jährigen Österreicher Gruber. Genau neun Sekunden fehlten Gruber am Ende auf den zweiten Platz. Dennoch freute sich der Salzburger über seinen Staatsmeistertitel. Hinter ihm konnten sich die als viert- und fünftplatziert einlaufenden Stefan Linseder (2:28:15 Stunden) und Thomas Unger (2:35:03 Stunden) über den Silber- und Bronze-Rang bei den österreichischen Staatsmeisterschaften freuen.

Sichtlich zufrieden mit seinem Rennen zeigte sich der 40-jährige Robert Gruber, der in 2:25:16 Stunden österreichischer Staatsmeister wurde.

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Die erstmals durchgeführte „age-graded-Wertung“ konnte Robert Gruber in altersbereinigten 2:21:17 Stunden für sich entscheiden. Hierfür wird die gelaufene Zeit mit dem Alter in Relation gesetzt, wobei eine vergleichbare Wertung mit Berücksichtigung des Alters entsteht.

Staatsmeister-Titel für Debütantin Anita Baierl beim Salzburg-Marathon 2016

Unmittelbar nach dem Startschuss entwickelte sich bei den Frauen ein enges Rennen. Das Trio bestehend aus der favorisierten Äthiopierin Fatuma Tbeiden und den Österreicherinnen Antia Baierl und Karin Freitag setzte sich schnell vom Rest der Konkurrenz ab. Während nach der Halbmarathon-Marke der Rückstand von Freitag auf Baierl immer größer wurde, konnte sich Tbeiden an der Spitze des Feldes absetzen. Die 20-Jährige lief so in neuer persönlicher Bestzeit von 2:39:14 Stunden als Siegerin ins Ziel. Die Oberösterreicherin Anita Baierl sicherte sich bei ihrem ersten Rennen über die 42,195-km-Distanz in schnellen 2:42:35 Stunden zugleich den Staatsmeistertitel. Karin Freitag lief nur knapp zwei Minuten später als dritte Frau in 2:44:27 Stunden am Residenzplatz über die Ziellinie.

Trocken ins Ziel beim Halbmarathon des Salzburg-Marathon 2016

Während es später anfing zu regnen, konnten die schnelleren Halbmarathon-Läufer noch trockenen Fußes ins Ziel laufen. Neben dem Sieg des aus Somalia kommenden Mohamed-Abdirizak Hassan in 1:09:13 Stunden, sorgte vor allem die Niederländerin Ruth van der Meijden in 1:13:00 Stunden für das sportliche Highlight. Damit qualifizierte sie sich für die Heim-EM im Halbmarathon in Amsterdam und knackte den alten Streckenrekord. Die Plätze zwei und drei bei den Männern gingen in 1:11:13 Stunden und 1:11:24 Stunden an den Österreicher Stephan Thurner und an den Slowaken Marek Hladik. Das Podest der Frauen komplettierten Natalia Steiger (1:23:53 Stunden) und Lea Laukat (1:26:07 Stunden).

Den Marathon-Sonntag eröffneten traditionell 1.179 Läufer über die 10-km-Distanz. Diesen konnte Peter Herzog mit großem Vorsprung in schnellen 32:13 Minuten für sich entscheiden. Ihm folgten Daniél Soós in 34:01 Minuten und Johann Hartl in 34:17 Minuten. Bei den Frauen hatte die erst 17-jährige Salzburgerin Laura Sommerauer in 38:48 Minuten deutlich die Nase vorn.

“Get active“ Junior-Marathon mit 1.700 Kindern und Jugendlichen

Schon am Freitag und Samstag gingen tausend Läufer an den Start beim Salzburg-Marathon 2016. Besonders groß zeigte sich das Interesse bei den vielen Nachwuchsläufern. 1.700 aktive Kinder und Jugendliche starteten beim Junior-Marathon bei nahezu perfekten Laufbedingungen und tollem Wetter. Auch die Zuschauer sorgten manchmal sogar in mehreren Reihen am Streckenrand jubelnd für eine fantastische Stimmung und eine besondere Atmosphäre. Mit erstmals über 7.000 Teilnehmern und vielen tollen sportlichen Leistungen sowie meist schönstem Wetter, gingen die 13. Lauffestspiele in der Mozartstadt erfolgreich zu Ende.

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