Oldenburg-Marathon 2013

Neuer Streckenrekord in Oldenburg

Bei widrigen Wetterverhältnissen starteten so viele Teilnehmer wie noch nie beim Oldenburg-Marathon. Manuel Meyer stellte einen neuen Streckenrekord auf.

Oldenburg-Marathon 2013

Pünktlich zum Start des 5-km-Laufs beim Oldenburg-Marathon zeigte die Sonne ihr Antlitz.

Bild: Daniel Eilers

So viele Teilnehmer wie in diesem Jahr waren es noch nie beim Oldenburg-Marathon. Mehr als 4.100 Läufer fanden den Weg an die Startlinien des Marathons, Halbmarathons und der Läufe über 5 und 10 Kilometer. An diesem Rennsonntag war die Laufstrecke die eine Herausforderung, das Wetter die andere - denn das schlug Kapriolen: Platzregen und Sonne wechselten sich stündlich ab. Dazu fegten unermüdlich Windböen durch die Oldenburger Gassen. Trotzdem ließen sich die Läufer vom stürmischen Herbstwetter die Laune nicht verderben und bescherten dem Laufveranstalter einen neuen Teilnehmerrekord.

Und überraschenderweise fiel angesichts der Laufbedingungen nicht nur der. Denn auch über die Königsdiszplin regnete es Rekorde. So stellte Manuel Meyer aus Coesfeld mit 2:34:39 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Den nahm er dem Vorjahressieger Oliver Sebrantke von der LC Hansa Stuhr ab, der eigentlich beim Oldenburg-Marathon Stammgast ist. Offenbar steckten ihm noch die 42,195 Kilometer in den Knochen, die er vor drei Wochen im benachbarten Bremen in 2:31:37 Minuten absolvierte. Rang zwei sicherte sich Christian Bröring vom TuS Blau-Weiß Lohne in 2:44:09 Stunden vor Thomas Schnorr, der 2:55:51 Stunden benötigte.

Dank der starken Leistung von Katrin Friedrich fiel auch im Frauenrennen der Kursrekord. Die Läuferin von Hannover 96 überquerte die Ziellinie nach 3:02:26 Stunden; damit verpasste sie zwar knapp die 3-Stunden-Marke, aber unterbot die vorherige Bestmarke um mehr als fünf Minuten. 15 Minuten, nachdem Friedrich die durchnässte Zielmatte überquerte, folgte Lokalmatadorin Anita Ehrhardt auf Platz zwei (3:17:32 Stunden) vor Iris Bartels (3:21:19 Stunden). Insgesamt erreichten 274 Teilnehmer das Marathonziel.

Etwa fünfmal so viele Läufer waren es über die halbe Distanz. Das ist neben dem Rennen über 10 Kilometer die beliebteste Diszplin des Oldenburg-Marathons. Ian Peter Grohse vom Trondheimer Triatlonklubb überraschte die nationale Konkurrenz und setzte sich nach 1:13:51 Stunden durch. Auf Platz zwei und drei folgten Jan Kempfert (1:15:51 Stunden) und Johannes Cleff (1:16:26 Stunden). Bei den Frauen siegte die Oldenburgerin Christiane Schwietert in 1:27:50 Stunden. Lena Kaderhandt von Hannover 96 wurde hinter Schwietert Zweite in 1:28:11 Stunden. Etwas weniger als eine Minute dahinter folgte auf Rang drei Marie Henn in 1:29:02 Stunden. Über 10 Kilometer siegten bei den Männer Georg Diettrich (33:18 Minuten), für den es im letzten Jahr zum zweiten Rang reichte, und bei den Frauen Michelle Kipp aus Oldenburg (38:56 Stunden).

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