„Wir wollen die 2:07“

Neue Strecke beim Köln-Marathon

Eine neue Strecke soll den Köln-Marathon attraktiver machen: Race Director Markus Frisch verspricht schnellere Zeiten, mehr Sightseeing und weniger Verkehrsprobleme.

Neue Streckenführung beim Köln-Marathon

Weniger Ecken und Kurven sollen beim Köln-Marathon für schnelle Zeiten sorgen.

Bild: Norbert Wilhelmi

Nach den strengen Regeln des internationalen Leichtathletikverbandes IAAF nahm Vermesser Udo Brandt am Samstagmorgen, 2. April 2011, die neue Strecke ab. Die 42,195 Kilometer des Köln-Marathons am 2. Oktober sind somit für die Läufer freigeben.

„Wir wollen die 2:07“, sagt Markus Frisch, Geschäftsführer und Race Director des Köln-Marathons. „Die neue Streckenführung ist die logische Fortsetzung einiger Optimierungen unseres Konzepts für den Köln-Marathon 2011. Die neue Strecke ist schnell – sehr schnell. Schon auf der bisherigen Strecke sind internationale Bestzeiten erreicht worden und die neue schreit geradezu nach einem neuen Streckenrekord. Ich bin ganz sicher, dass einer unserer eingeladenen Topläufer die 2:08:36 h aus dem Jahr 2009 unterbieten wird.“

Dazu wurde die Streckenführung radikal umgebaut: Die erste Marathonhälfte führt mit zwei Wendepunkten schnurgerade am Rhein entlang. Der Start erfolgt wie gehabt in Köln-Deutz. Von dort geht es über die Deutzer Brücke und erstmals an das Konrad-Adenauer-Ufer entlang des Rheins in Richtung Norden. Hier blicken die Marathonläufer auf den Rheinpark mit Messegebäuden und Tanzbrunnen, passieren Bastei und Zoo. Nach der Wende in Riehl setzt sich der Kurs in Richtung Süden fort. Mit Sicht auf die Altstadt mit Kölner Dom, Sankt Kunibert und Groß Sankt Martin bewegt sich der Läuferschwarm zum sanierten Rheinufer.

Bild: Köln-Marathon

Die neue Strecke

Am neuen Rheinauhafen ergeben sich Einblicke in das neue pulsierende Stadtviertel mit denkmalgeschützten, geschichtsträchtigen Gebäuden und hochmodernen Wohn- und Bürohäusern. Nach einer weiteren Wende südlich der Bismarcksäule führt die Strecke in die Innenstadt. Hier gleicht die Strecke etwa dem Kurs der vergangenen Jahre, als Highlight passieren die Teilnehmer die neue Moschee in Köln-Ehrenfeld. Der Kern der Strecke führt nach wie vor durch die Innenstadt, über den Neumarkt, entlang der Ringe, über den Ebertplatz, den Rudolfplat und vorbei an der Hahnentorburg, ausgespart werden jedoch Nippes und die Südstadt. Der Kölner Dom auf den letzten Kilometern bleibt gesetzt, von dort geht es zurück nach Köln-Deutz.

Für Topläufer werden vor allem die längeren Geraden dazu führen, den Köln-Marathon schneller als bisher laufen zu können. Als anerkanntes offizielles Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele in London 2012 soll die neue Strecke einige hochkarätige Athleten nach Köln locken. Für ambitionierte Breitensportler bieten die Veranstalter erstmals Brems- und Zugläufer an, sie führen zu Zielzeiten von unter drei Stunden bis unter vier Stunden. Auch die neu konzipierte „Kölsche Bestzeit“ soll Breitensportlern den Anreiz geben, schneller zu laufen. Hier werden diejenigen Marathonläufer prämiert, die seit 2006 über ein offizielles Ergebnis beim Köln-Marathon verfügen und für die gleiche Distanz bei der diesjährigen Veranstaltung weniger Zeit benötigen. 500, 300 und 200 Euro entfallen auf die ersten drei Bestzeitenverbesserer, auf die weiteren entfallen 100 Sachpreise.

Neben dem Marathon wird wieder ein Halbmarathon angeboten, wie in der Vergangenheit ist die Kombination beider Rennen als Ultralauf möglich. Den 10-km-Lauf gibt es nicht mehr, dafür kann die komplette Marathonstrecke als Staffel zu viert gelaufen werden. Inline- und Handbikerennen über 42,195 km sowie der Schulmarathon gehören ebenfalls wieder zum Programm.

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