Sieg im ersten Rennen

Ndambiris Fukuoka-Sieg erinnert an Wanjiru

Der Kenianer Josphat Ndambiri lief in Fukuoka seinen ersten Marathon und gewann das Rennen in 2:07:36 Stunden deutlich.

Josphat Ndambiri

Josphat Ndambiri, hier beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah, gewann am Sonntag sein Marathon-Debüt in Fukuoka.

Bild: photorun.net

Kenias Marathondominanz wurde auch beim letzten hochklassig besetzten Rennen des Jahres über die 42,195 km offensichtlich: Josphat Ndambiri gewann die 65. Auflage des Fukuoka-Marathons. Sein Sieg war dennoch eine Überraschung, denn der Kenianer lief sein erstes Rennen über die klassische Distanz. In Japan triumphierte der 26-Jährige bei guten Wetterbedingungen in 2:07:36 Stunden.

Nachdem die Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 63:29 Minuten erreicht hatte, beendeten die drei Tempomacher am 25-km-Punkt (1:15:10 Stunden) ihre Arbeit. Sechs Läufer waren nun in der ersten Gruppe. Es war dann ausgerechnet der Newcomer Josphat Ndambiri, der die Initiative ergriff. Der Kenianer forcierte das Tempo und lief den folgenden 5-km-Abschnitt in sehr schnellen 14:32 Minuten. Einzig sein Landsmann James Mwangi versuchte anfangs Schritt zu halten, doch an der 30-km-Marke hatte auch er einen deutlichen Rückstand. Mwangi wurde schließlich Zweiter in 2:08:38 Stunden vor den beiden Japanern Yuki Kawauchi (2:09:57) und Masato Imai (2:10:32) sowie dem Russen Dmitri Safronov (2:11:29).

„Da kein anderer die Initiative ergriff, nachdem die Tempomacher aus dem Rennen gegangen waren, habe ich es einfach versucht“, erklärte Josphat Ndambiri, der aber auch sagte: „Das war mein erster Marathon und ich war mir nicht sicher, wie ich am besten laufen sollte.“ Der Kenianer will nun bei einem der großen Frühjahrsrennen starten.

Josphat Ndambiris Fukuoka-Sieg erinnert an Sammy Wanjiru. Der verstorbene kenianische Marathon-Olympiasieger hatte sein Marathon-Debüt 2007 in Fukuoka ebenfalls gewonnen. Wanjirus Zeit von 2:06:39 war allerdings etwas schneller. Es gibt noch eine Parallele zwischen Wanjiru und Ndambiri, denn auch der aktuelle Fukuoka-Sieger lebt heute, wie einst sein prominenter Landsmann, in Japan und startet für ein Firmen-Lauf-Team. Ndambiris Erfolge über kürzere Strecken sind allerdings nicht so groß wie einst die von Wanjiru, der auch Halbmarathon-Weltrekordler war. Seine Halbmarathon-Bestzeit von 61:07 Minuten erzielte Josphat Ndambiri im vergangenen Jahr in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate). Bereits 2007 startete er bei den Weltmeisterschaften für Kenia über 10.000 m und wurde Fünfter.

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