Boston-Marathon

Mutai sorgte für ein spektakuläres Finish

Geoffrey Mutai

Bild: photorun.net

Auf den folgenden Kilometern, im Bereich des berüchtigten Heartbreak Hill, fiel eine Vorentscheidung. Nun war es Geoffrey Mutai, der die Initiative ergriff, so dass die Gruppe auseinander fiel. An der 35-km-Marke führte er in 1:42:35 mit sechs Sekunden Vorsprung vor Moses Mosop. Der auf Rang drei folgende Gebre Gebremariam lag hier bereits 34 Sekunden zurück. Nun war auch Ryan Hall (1:43:29) endgültig geschlagen.

Obwohl Geoffrey Mutai das Tempo an der Spitze hoch hielt und den 40-km-Punkt nach 1:56:48 Stunden erreichte, hatte Moses Mosop die Lücke zu Mutai wieder schließen können. Mit Kilometerzeiten von rund 2:50 Minuten waren die beiden, sicherlich auch unterstützt vom Wind, unter anderen über den Heartbreak Hill und von Kilometer 30 zu 40 gestürmt.

Am Ende hatte Geoffrey Mutai das etwas bessere Stehvermögen, sicherte sich Prämien in Höhe von 225.000 Dollar und gewann vor Moses Mosop, der das mit Abstand schnellste Marathondebüt lief. Die beste Debützeit hatte zuvor der Kenianer Evans Rutto 2003 bei seinem Chicago-Sieg mit 2:05:50 Stunden erreicht.

Der 29-jährige Geoffrey Mutai hatte im vergangenen Jahr bewiesen, dass er in der Lage ist, an den Weltrekord von Haile Gebrselassie heranzukommen. Er belegte in Rotterdam und Berlin jeweils knapp hinter seinem Landsmann Patrick Makau den zweiten Platz und steigerte sich dabei bei weniger guten Wetterbedingungen auf 2:04:55 Stunden.

Weiterlesen

Seite 4 von 5
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Kilel gewinnt das Frauenrennen im Endspurt