Marathon Hamburg 2016

Meseret Hailu will Streckenrekord brechen

Titelverteidigerin Meseret Hailu peilt in Hamburg den Streckenrekord von 2:24:12 Stunden an. Für Olympia müsste sie ihre persönliche Bestzeit von 2:21:09 unterbieten.

Hamburg-Marathon 2015 - Die Bilder
Meseret Hailu

Meseret Hailu will in Hamburg ihren Titel verteidigen und den Streckenrekord angreifen.

Bild: Haspa Marathon Hamburg

Chancen auf Rio beim Hamburg-Marathon

Beim hochklassigsten und größten deutschen Frühjahrs-Marathon geht es am 17. April für eine Reihe von Athleten um die jeweiligen, nationalen Olympia-Normen. Dabei könnte sich ein sehr schnelles Rennen entwickeln, sofern sich die Äthiopier Tadese Tola und Feyisa Bekele noch eine Qualifikationschance ausrechnen. Mit Shumi Dechasa (Bahrain) kommt zudem der Sieger des Jahres 2014 zurück. Der aus Äthiopien stammende Läufer gewann damals in seiner nach wie vor aktuellen Bestzeit von 2:06:43. Während mit Moses Kipsiro (Uganda) und Nicholas Bor (Kenia) zwei interessante Debütanten im Rennen sind, will Julian Flügel (Asics Team Memmert) seine in Berlin im vergangenen September aufgestellt Bestzeit von 2:13:57 möglichst weiter verbessern, um sich damit einen olympischen Startplatz zu sichern.

Bei den Frauen geht Titelverteidigerin Meseret Hailu (Äthiopien) ins Rennen. Die Halbmarathon-Weltmeisterin von 2012 gewann vor einem Jahr mit 2:25:41 und will nun zumindest den Streckenrekord von 2:24:12 brechen. Für eine Olympia-Nominierung müsste sie wohl ihre Bestzeit von 2:21:09 Stunden unterbieten. Während es für Mona Stockhecke (LT Haspa Marathon Hamburg) um die Verbesserung ihres persönlichen Rekordes von 2:33:50 gehen könnte, will Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) in Hamburg noch die Olympia-Norm von 2:30:30 unterbieten. Eine starke Steigerung im Halbmarathon auf 71:17 Minuten im Februar in Barcelona spricht dafür, dass sie die Richtzeit unterbieten kann, sofern noch genügend Zeit für die Marathonvorbereitung zur Verfügung stand.

Daten und Favoriten

Meldezahl: ca. 18.000
Anmeldungen noch möglich: Ja
Internetseite: www.marathon-hamburg.de
Siegprämie: 20.000 oder 10.000 Euro (zeitabhängig)
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 108.000 bis 54.000 Euro (zeitabhängig)

Streckenrekorde:
2:05:30 – Eliud Kipchoge (KEN/2013)
2:24:12 – Netsanet Abeyo (ETH/2012)

Topathleten und Bestzeiten

Männer: Tadesse Tola (ETH/2:04:49), Feyisa Bekele (ETH/2:06:26), Shumi Dechasa (BRN/2:06:43), Hendrick Ramaala (RSA/2:06:55), Philemon Rono (KEN/2:07:07), Ezekiel Chebii (KEN/2:07:18), Julian Flügel (Asics Team Memmert/2:13:57), Moses Kipsiro (UGA/Debüt), Nicholas Bor (KEN/Debüt)

Frauen: Meseret Hailu (ETH/2:21:09), Maida Perez (MEX/2:22:59), Beata Naigambo (NAM/2:26:57), Filomena Costa (POR/2:28:00), Adriana da Silva (BRA/2:29:17), Monika Stefanowicz (POL/2:29:28), Mona Stockhecke (LT Haspa Marathon Hamburg/2:33:50), Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg/2:36:31).

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