Xiamen-Marathon 2015

Mare Dibaba läuft unter 2:20 Stunden

Die Äthiopierin Mare Dibaba gewann den Xiamen-Marathon in 2:19:52 Stunden und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen im neuen Jahr. Insgesamt 43.000 Läufer starteten in Xiamen.

Mare Dibaba setzte ein erstes hochklassiges Maß beim Xiamen-Marathon.

Mare Dibaba setzte ein erstes hochklassiges Maß beim Xiamen-Marathon.

Bild: photorun.net

Das Marathon-Jahr 2015 hat im chinesischen Xiamen mit einer Weltklassezeit begonnen. Die Äthiopierin Mare Dibaba gewann das Rennen bei guten Bedingungen in 2:19:52 Stunden und setzte damit ein erstes hochklassiges Maß im neuen Jahr. Die 25-Jährige brach als Titelverteidigerin nicht nur ihren eigenen Streckenrekord sondern stellte ihre persönliche Bestzeit aus dem Jahr 2012 exakt ein. Im vergangenen Jahr lief auf einer rekordkonformen Strecke keine Läuferin unter 2:20 Stunden.

Mare Dibaba setzte sich in der Hafenstadt Xiamen, die nordöstlich von Hongkong liegt, frühzeitig von ihren Konkurrentinnen ab und hielt ein hohes Tempo. Am Ende verhinderten leichte Probleme in den Beinen eine noch etwas schnellere Zeit. Im Ziel hatte Mare Dibaba, die vor einem Jahr in Xiamen in 2:21:36 Stunden gewonnen hatte und dann beim Boston-Marathon Platz drei belegte, fast acht Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrau Meseret Legesse, die nach 2:27:38 im Ziel war. Dritte wurde die Kenianerin Meriem Wangari mit 2:27.53. Dibaba wird voraussichtlich auch nachträglich zur Chicago-Marathon-Siegerin 2014 erklärt. Dort war sie Zweite hinter Rita Jeptoo (Kenia), die positiv getestet wurde und einen Dopingskandal auslöste.

Bei den Männern hat Moses Mosop nach jahrelangen Rückschlägen doch noch den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden. Der Kenianer, dessen Marathonkarriere 2011 mit einem zweiten Platz auf der nicht rekordkonformen Strecke von Boston in sensationellen 2:03:06 Stunden begonnen hatte, gewann in Xiamen mit 2:06:19 Stunden. Die nächsten Plätze belegten die Äthiopier Tilahun Regassa (2:06:54) und Abrha Milaw (2:08:09). Für Moses Mosop war es der erste Marathonsieg seit 2011. Damals gewann er in Chicago mit 2:05:37.

Insgesamt 43.000 Läufer starteten in Xiamen über die Marathon- und Halbmarathondistanz.