Indoor-Marathon Nürnberg 2014

Marathon unter Dach und Fach

300 Läufer stellten sich beim Indoor-Marathon in Nürnberg einer ganz besonderen Herausforderung: Sie absolvierten den Marathon auf kurzen Runden in einem Gebäudekomplex.

Indoor-Marathon Nürnberg 2014 - Die Bilder
Indoor-Marathon Nürnberg

52 Mal liefen die Teilnehmer des Indoor-Marathons durch die selben Gänge.

Bild: Norbert Wilhelmi

Dem nasskalten Novemberwetter gingen die Teilnehmer des 10. Indoor-Marathons in Nürnberg geschickt aus dem Weg. Unter dem Dach des TÜV-Rheinland-Gebäudes in der Tillystraße maßen sie sich beim Lauf über die komplette und halbe Marathon-Distanz. Auch ein Staffellauf konnte in den Treppenhäusern und auf den Fluren des riesigen Gebäudekomplexes gelaufen werden. 300 Läufer stellten sich der außergewöhnlichen Herausforderung.

Für runnersworld.de war der Fotograf Norbert Wilhelmi beim Indoor-Marathon in Nürnberg. Seine schönsten Bilder finden Sie zusammengestellt in der Bildergalerie oberhalb dieses Artikels.

Vor den Teilnehmern des Indoor-Marathons stand neben der läuferischen Herausforderung auch eine mentale Herausforderung. Um die volle Marathon-Distanz zu absolvieren mussten die Läufer 55 Mal den Parcours durch die Flure und Treppenhäuser des Gebäudekomplexes absolvieren. Auf den Treppen stiegen sie dabei insgesamt 455 Meter in die Höhe.

Gewinner des Indoor-Marathons in Nürnberg

Carsten Stegner kam mit diesen besonderen Bedingungen am besten zurecht. Er absolvierte den Indoor-Marathon in einer Zeit von 2:51:56 Stunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Pamela Veith konnte das Rennen der Frauen mit einer Zeit von 3:16:59 Stunden gewinnen.

Die beste Zeit auf der Halbmarathon-Strecke lief Felix Mayerhöfer. Für 27 Runden durch das Gebäude benötigte er lediglich 1:17:16 Minuten und kam damit als Erster ins Ziel. Bei den Frauen machte dies Brigitte Schoch nach. Mit einer Zeit von 1:34:53 Stunden gewann sie die Damen-Wertung über die Halbmarathon-Distanz.

Gute Stimmung beim Indoor-Marathon

Während draußen unangenehm kaltes November-Wetter vorherrschte ging es innerhalb des Gebäudes heiß her. Viele Zuschauer ließen sich den Indoor-Marathon nicht entgehen und feuerten die Läufer an. Viele von ihnen gingen verkleidet an den Start.