Frankfurt-Marathon 2016

Marathon-Meisterschaften auch 2016 und 2017 in Frankfurt

Die Deutschen Marathonmeisterschaften werden auch 2016 und 2017 im Rahmen des Frankfurt Marathon am 30. Oktober 2016 ausgetragen.

Frankfurt-Marathon 2015 - Die Bilder
Arne Gabius

Arne Gabius sorgte mit seinem spektakulären Lauf beim Frankfurt-Marathon 2015 in deutscher Rekordzeit von 2:08:33 Stunden für Aufsehen.

Bild: Frankfurt Marathon

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr haben Renndirektor Jo Schindler und der Deutsche Leichtathletik-Verband vereinbart, die Zusammenarbeit fortzusetzen und die Deutschen Marathonmeisterschaften auch 2016 und 2017 im Rahmen des Frankfurt Marathon auszutragen.

„Es ist immer schön, wenn man eine Meisterschaft in eine Großveranstaltung wie den ältesten deutschen Citymarathon integrieren kann", sagt Schindler. „Das ist für den DLV eine gute Chance." Mit dem 2015 erheblich gesteigerten Meldeergebnis – 1.018 Läufer nahmen teil – wurde die Meisterschaft in Frankfurt stark aufgewertet.

Was auch an der vierstündigen Liveübertragung im hr-Fernsehen und der ausführlichen Zusammenfassung in der ARD lag. Und natürlich an den großartigen Leistungen der deutschen Athleten. Nach Jahren, an denen die hiesigen Topläufer bei den Deutschen Meisterschaften kaum mehr am Start waren, gab es in Frankfurt mit Lisa Hahner und Arne Gabius zwei würdige deutsche Meister. Gabius sorgte mit seinem spektakulären Lauf in deutscher Rekordzeit von 2:08:33 Stunden für Aufsehen. Und Lisa Hahners persönliche Bestzeit von 2:28:39 Stunden bescherte ihr im Nachgang noch die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio.

Welche deutschen Spitzenläufer am 30. Oktober 2016 an der Frankfurter Startlinie stehen werden, ist derzeit aber noch nicht absehbar. Zumal vermutlich sechs deutsche Läufer den olympischen Marathon in Rio im August bestreiten werden. „Wir werden uns wieder bemühen, tolle Athleten an den Start zu kriegen, national wie international", sagt Renndirektor Jo Schindler. „Eine richtige Einschätzung ist im Moment aber schwierig." Die Regenerationszeit der deutschen Olympia-Teilnehmer müsse berücksichtigt werden.