Dubai-Marathon 2014

Marathon-Hoffnungen in Dubai am Start

Am 24. Januar findet das erste Top-Marathonrennen im neuen Jahr statt. Die Veranstalter des Dubai-Marathons setzen auf ein starkes Elitefeld der Frauen.

Dubai-Marathon 2013

Zum ersten und bis heute einzigen Mal blieben beim Dubai-Marathon 2013 gleich fünf Läufer unter 2:05 Stunden. Der Äthiopier Lelisa Desisa gewann das Rennen. Dieses einmalige Zielfoto dokumentiert die Ausnahme-Leistungen.

Bild: Helmut Winter

Zwei der großen äthiopischen Marathon-Hoffnungen werden am 24. Januar beim Dubai-Marathon an den Start gehen. Die Veranstalter des ersten Top-Marathonrennens des Jahres 2014 gaben die Verpflichtung von Meselech Melkamu und Meseret Hailu bekannt. Während diese beiden ein auch in der Breite sehr starkes Frauenfeld anführen, gehen bei den Männern unter anderen Markos Geneti (Äthiopien) und Jonathan Maiyo (Kenia) an den Start, die jeweils Bestzeiten von unter 2:05 Stunden aufweisen.

Die ohnehin extrem flache Strecke in Dubai musste aufgrund von Bauarbeiten verändert werden. Doch der neue Kurs könnte nun sogar noch schneller sein, denn auf der 42,195 km-Distanz gibt es nur noch zwei Ecken und zwei Wenden – ansonsten geht es ausschließlich geradeaus!

„Das Frauen-Elitefeld wird so stark besetzt sein, dass die Ergebnisse jene der Männer in den Schatten stellen könnten“, erklärte Race-Direktor Peter Connerton. Meselech Melkamu und Meseret Hailu gehören zu den großen Favoritinnen in Dubai. Beide haben im Marathon eine parallele Entwicklung genommen. Sie liefen jeweils im Oktober 2012 ihr Debüt über die klassische Distanz, gewannen dabei ihre Rennen auf Anhieb und stellten beide Streckenrekorde auf. Zunächst triumphierte Hailu in Amsterdam mit 2:21:09, eine Woche später lief Melkamu in Frankfurt 2:21:01. Beide Zeiten gehören zu den schnellsten Debüts einer Frau aller Zeiten und beide sind nach wie vor die persönlichen Bestzeiten der zwei Läuferinnen. Im vergangenen Sommer gingen beide bei den Weltmeisterschaften in Moskau im Marathon an den Start. Doch sowohl Melkamu als auch Hailu gaben in dem Hitzerennen auf. Jetzt wollen sie sich auf der schnellen Strecke in Dubai zurückmelden.

Doch die Konkurrenz ist stark: Sieben weitere Läuferinnen haben Bestzeiten von unter 2:24 Stunden. Darunter sind zum Beispiel Mamitu Daska und Firehiwot Dado. Daska siegte bereits 2010 in Dubai und triumphierte dann 2011 in Frankfurt mit einer Bestzeit von 2:21:59. Im vergangenen Oktober war sie Vierte in Frankfurt mit 2:23:23. Dado ist die New York-Marathon-Siegerin von 2011. Sie hat eine Bestzeit von 2:23:15.

Das Männerrennen von Dubai produzierte in den vergangenen Jahren immer wieder Weltklassezeiten. 2013 blieben in einem einmaligen Finish gleich fünf Läufer unter 2:05 Stunden. Das gab es bis heute bei keinem anderen Marathon. Dabei triumphierte mit Lelisa Desisa ein Debütant in 2:04:45 Stunden. Der Äthiopier gewann dann drei Monate später auch den Boston-Marathon.

Die Äthiopier schicken am 24. Januar unter anderen Markos Geneti ins Rennen. Er ist mit einer Bestzeit von 2:04:54 der schnellste Läufer auf der Startliste. Vor zwei Jahren war er mit dieser Zeit in Dubai Dritter und ließ dabei Jonathan Maiyo knapp hinter sich. Der Kenianer wurde damals Vierter in 2:04:56. Beide treffen nun erneut in Dubai aufeinander. Doch es könnte einmal mehr ein äthiopischer Debütant für Furore sorgen: Der 21-jährige Atsedu Tsegay hat mit 58:47 Minuten bereits eine Weltklassezeit über die Halbmarathondistanz erreicht. Und er ist in guter Form, wie sein Sieg beim Neu Delhi-Halbmarathon im Dezember zeigte. In Indien stellte er mit 59:12 Minuten einen Streckenrekord auf.

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