Fukuoka-Marathon 2013

Letzter Elite-Marathon des Jahres

In Japan steht der letzte Spitzenlauf des Jahres 2013 bevor. Erstklassige Läufer aus Japan und Kenia sowie einige europäische Topläufer werden in Fukuoka starten.

Fukuoka Marathon in Japan 2013

Viktor Röthlin ist noch nicht fit genug für einen Marathon und verzichtet daher auf seinen geplanten Start in Fukuoka.

Bild: photorun.net

Der letzte hochklassig besetzte Marathonlauf des Jahres wird am Sonntag in Fukuoka gestartet. Der japanische Traditionslauf ist ein reines Männer-Eliterennen und findet bereits zum 67. Mal statt. In Fukuoka können trotz der Absage von Viktor Röthlin (Schweiz) auch ein paar Europäer eine gute Rolle spielen.

Als Titelverteidiger wird Joseph Gitau, der für ein japanisches Werksteam startet, am Sonntag dabei sein. Der Kenianer gewann vor einem Jahr mit seiner weiterhin aktuellen persönlichen Bestzeit von 2:06:58 Stunden. Hinter seiner Form steht allerdings ein Fragezeichen, denn abgesehen von einem Teilstück bei einem Ekiden (japanischer Staffel-Marathon) ist er in den vergangenen Monaten bei keinem Rennen an den Start gegangen. Nur ein weiterer starker Kenianer wurde von den Veranstaltern verpflichtet: Martin Mathathi, der 10.000-m-WM-Dritte von 2007, will zum ersten Mal bei einem Marathon ins Ziel kommen. Vor einem Jahr gab er in Fukuoka auf.

Neben den drei Japanern Arata Fujiwara (Bestzeit: 2:07:48), Takayuki Matsumiya (2:09:14) und Dauerbrenner Yuki Kawauchi (2:08:14), der seine erste Zeit unter 2:08 anpeilt, sind auch drei Europäer zu beachten: Henryk Szost hat in den vergangenen Jahren immer wieder überzeugende Leistungen gezeigt. Der Pole steigerte sich 2012 auf 2:07:39 und könnte im nächsten Jahr bei den Europameisterschaften in Zürich zu den großen Favoriten zählen. Der aus Marokko stammende Ayad Lamdassem (Spanien) steigerte sich in diesem Frühjahr in London zunächst auf 2:09:28, gab dann jedoch beim WM-Marathon in Moskau auf.

Ebenso wie Mathathi ist auch Alistair Cragg bei einem Marathon noch nicht ins Ziel gekommen. Der Ire bringt jedoch gute Voraussetzungen für die klassische Distanz mit und könnte in Fukuoka ein Zeichen setzen in Richtung EM 2014.

Nach einem dritten Platz mit 2:10:18 Stunden in Otsu (Japan) in diesem Frühjahr ist Viktor Röthlin bereits für die EM qualifiziert. Der amtierende Schweizer Europameister, der diesen Titel 2010 in Barcelona gewonnen hatte, will in Zürich im nächsten Jahr noch ein letztes großes Rennen laufen. Für den Fukuoka-Marathon wurde er nicht rechtzeitig fit und verzichtete daher auf das Rennen in Japan. Im September war Röthlin beim Jungfrau-Marathon gestartet und hatte den dritten Rang belegt.

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