Traumhafte Eindrücke im Video

Laufen in der wunderschönen Wildnis Patagoniens

Der 3. Patagonien-Marathon findet am 27. September 2014 statt. Die Laufstrecke verläuft durch den weltbekannten chilenischen Nationalpark Torres del Paine. Update: Neues Video.

Laufen in der wunderschönen Wildnis Patagoniens
Patagonian International Marathon 2014

Der Ultramarathon wie auch die kürzeren Renndistanzen führen durch den malerisch schönen UNESCO-Biosphärenreservat Torres del Paine in Chile.

Bild: Veranstalter

Patagonien-Marathon im Nationalpark

Der Patagonian International Marathon wird am 27. September 2014 im chilenischen Nationalpark Torres del Paine ausgetragen. Neben der klassischen Marathondistanz bietet der umweltschutzorientierte Veranstalter, die Nomadas International Group S. A., auch einen Ultramarathon (63 km), einen Halbmarathon (21,0975 km) sowie einen 10-km-Lauf an.

Die Laufveranstaltung ist nicht das einzige große Sportevent, das in der patagonischen Wildnis stattfindet. Bereits seit 2004 wird vom gleichen Organisator auch der Patagonian Expedition Race ausgerichtet, ein Abenteuer-Rennen, das vom britischen Fernsehsender BBC als das letzte Wildnis-Rennen der Welt bezeichnet wurde.

Auch beim Patagonian International Marathon geht es auf ungepflasterten Wegen durch eine abwechslungsreiche Naturlandschaft. Bei allen angebotenen Laufdistanzen werden den Läufern spektakuläre Naturerlebnisse geboten: ein beeindruckendes Panorama von 3.000 Meter hohen Granit- und Eisbergen, Gletscher, ein vielfältiger Waldbestand, viele prächtige Seen und eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Denn nicht ohne Grund wurde der chilenische Park von der UNESCO 1978 zum Biosphärenreservat erklärt.



Nachhaltigkeit und Naturschutz beim Patagonien-Marathon

Im Vordergrund der Patagonien-Läufe steht der nachhaltige Naturschutz der außergewöhnlichen Biodiversität des patagonischen Nationalparks. Aus diesem Grund beinhaltet jede Anmeldung eine „Baumspende“ an die Kampagne „Corre y Reforesta“, welche die Wiederaufforstung des Nationalparks zum Ziel hat, nachdem ein Waldbrand vor drei Jahren fast ein Viertel des ursprünglichen Waldbestands zerstört hat. Darüberhinaus setzt sich der Veranstalter auch für einen umweltgerechten Umgang mit der Natur auf der Laufstrecke ein. Deshalb werden am gesamten Renntag überhaupt keine Einweg-Trinkbecher an die teilnehmenden Läufer verteilt, um den Torres del Paine Nationalpark nicht zu verunreinigen. Daher müssen die Läufer ihre eigenen Trinkflaschen mit sich führen.

„Mit dem Patagonian International Marathon möchten wir eine Tradition fortsetzen, die fantastische Erlebnisse für Läufer – ob Profi oder Anfänger – kreiert und so den Sport mit der Natur verbindet. Zudem helfen wir bei der Wiederbeflanzung des Parks und erzeugen ein Bewusstsein für die Bedeutung dieser Orte“, so Stjepan Pavicic, der Gründer und Leiter des Patagonian International Marathons. „Im Grunde werben wir für die atemberaubenden Naturjuwelen im patagonischen Chile“.

1.000 Läufer beim Patagonien-Marathon erwartet

An den ersten beiden Auflagen des Patagonien-Marathons nahmen bereits international anerkannte Athleten teil. Darunter unter anderem Omar Aguilar, ein ehemaliger Profi-Marathonläufer aus Chile mit einer Marathonbestzeit von 2:12:19 Stunden, die er 1988 beim Rotterdam-Marathon aufstellte, oder auch etwa der US-hawaiianische Ultraläufer Billy Barnett.

Der International Patagonian Marathon ist zwar noch ein relativ kleines Nischensportereignis, erfreut sich jedoch mit Teilnehmern aus allen Kontinenten weltweit großer Beliebtheit. An der ersten Auflage im Jahr 2012 starteten 356 Läufer aus der ganzen Welt. Ein Jahr später war die Teilnehmerzahl mit 657 angemeldeten Läufern bereits doppelt so hoch. Für das Jahr 2014 werden beim Patagonien-Marathon um die 1.000 Laufenthusiasten erwartet. Ein halbes Jahr vor dem Rennen im März 2014 liegen jetzt schon Anmeldungen aus 22 verschiedenen Ländern vor.

Startschuss zum 63 km langen Ultramarathon ist um 8 Uhr morgens. Zwei Stunden später gehen die Marathonläufer an den Start, zur Mittagszeit die Halbmarathonläufer und schließlich um 12.30 Uhr die Teilnehmer des 10-km-Laufs.

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