Düsseldorf und Hannover

Kimaiyo und Mohammed siegten in Düsseldorf

Während Kimaiyo und Mohammed in Düsseldorf siegten, hatte Jan Fitschen mit der Hitze zu kämpfen. In Hannover fiel der Streckenrekord der Frauen.

Nahashon Kimaiyo siegte.

Nahashon Kimaiyo kämpft sich durch die Düsseldorfer Hitze zum größten Sieg seiner Karriere.

Bild: photorun.net

Hitze und Wind machten den Topläufern in Düsseldorf am Sonntag einen Strich durch die Rechnung. Während die erhofften Streckenrekorde außer Reichweite waren, gewannen Nahashon Kimaiyo und Merima Mohammed den Düsseldorf-Marathon. In dem Hitzerennen lief der 28-jährige Kenianer beachtliche 2:10:54 Stunden und gewann vor Vasyl Remshchuck (Ukraine/2:13:09) sowie Jonathan Yego (Kenia/2:13:50). Während Günther Weidlinger (Österreich) das Rennen nach 25 km aufgab, kämpfte sich Jan Fitschen (TV Wattenscheid) bei seinem Debüt als Achter in 2:20:15 durch. Mit Merima Mohammed setzte sich bei den Frauen die Favoritin souverän durch. Die erst 18-jährige Äthiopierin war nach 2:28:15 im Ziel am Rhein. Ihr folgten Leah Malot (Kenia/2:33:21) und Agnieszka Gortel (Polen/2:33:48). Hohe Temperaturen von am Ende gut über 20 Grad im Schatten und ein starker Wind hatten die Hoffnungen auf Streckenrekorde und deutlich schnellere Zeiten zunichte gemacht. Rahmen-Wettbewerbe hinzugerechnet, beteiligten sich rund 14.000 Läufer in Düsseldorf. Klicken Sie hier, um zu unserer Fotogalerie mit den schönsten Fotos vom Düsseldorf-Marathon 2011 zu gelangen.

Im Männerrennen kamen etliche der Topathleten mit der Hitze nicht zurecht. Bereits weit vor der 20-km-Marke stiegen die ersten vorzeitig aus, selbst die Tempomacher konnten nicht die Erwartungen erfüllen. Auch der als Pacemaker eingesetzte André Pollmächer (Rhein Marathon Düsseldorf) lief nur bis 18 km statt wie geplant bis zum Halbmarathon an der Spitze. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt löste sich Nahashon Kimaiyo, der in Düsseldorf trotz der Hitze seine Bestzeit von 2:10:36 nur knapp verpasste, aus der Führungsgruppe und erlief in der Folge einen großen Vorsprung. Die Halbmarathonmarke passierte er nach 63:55 Minuten. Und auch noch nach 25 km lag Nahashon Kimaiyo auf Kurs für eine Zeit unter dem Streckenrekord (2:08:32). „Als der Tempomacher bei Kilometer 18 ausstieg, hatte ich die Wahl: Entweder ich bleibe in der Gruppe und laufe 2:15 Stunden oder ich versuche es alleine. Ich wollte den Kursrekord brechen, aber es war einfach zu warm und ab Kilometer 31 hatte ich auch noch starken Gegenwind. Schade, denn es ist eine schnelle Strecke“, sagte Nahashon Kimaiyo.

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