2.040 Läufer finishten

Kenianisches Glück beim Treviso-Marathon

Kein Heimvorteil für die italienischen Läufer - bei den Männern verpassten sie die ersten Plätze. Bei den Frauen sah es besser aus.

Kenianisches Glück beim Treviso-Marathon

Läufer aus aller Welt zieht der Treviso-Marathon in jedem Jahr an.

Bild: Veranstalter

Erst ab dem fünften Platz konnten die italienischen Läufer sich platzieren. Hinter dem Erstplatzierten Michael Kasis Chemchir (Kenia) in 2:15:06 Stunden folgten sein Landsmann Peter Naibai Kwalia (2:15:43), der Isländer Kari Steinn Karlsson in 2:18:53 und der US-Amerikaner Jason Meyeroff.

Bei den Frauen setzte sich die Rumänin Elena Daniela Cirlan in 2:39:20 durch. Als Zweite und Dritte erreichten die Italienierinnen Monica Carlin (2:54:36) und Francesca Marin (2:55:35) das Ziel in Treviso.

Insgesamt finishten in diesem Jahr 2.040 der 2.700 Teilnehmer, die aus Italien, dem Rest Europas, Kenia, Äthiopien und Marokko – darunter auch Elite-Marathonläufer – kommen.

Grund dafür, dass der Treviso-Marathon weltweit beliebt ist, gibt die Strecke: Für Anfänger und Läufer, die ihre persönliche Bestzeit knacken wollen gleichermaßen geeignet, dazu malerische Landschaften. Der Treviso-Marathon bietet für jeden Läufer etwas. Die Laufkonditionen sind ideal: Angenehm kühle Temperaturen und eine flache, schnelle Strecke dank 120 Metern bergab.

Mit Finisherzahlen von mehr als 2.000 pro Jahr ist der Treviso-Marathon einer der teilnehmerstärksten in Italien. Gestartet wird in Vittorio Veneto am Fuße der venezianischen Alpen, in der nordostitalienischen Provinz Treviso und der Region Venetien.
Unter anderem über Piazzen, an alten Villen, Kanälen und Kirchen entlang führt der Marathonkurs. Italienisches Lebensgefühl erfahren die Läufer auf der gesamten Strecke, die im historischen Kern von Treviso endet.