Enschede-Marathon 2016

Kenianisches Frauen-Trio dominiert

625 Läufer konnten bei der 48. Ausgabe des traditionellen Enschede-Marathons ins Ziel laufen. Die schnellsten drei Frauen ließen sogar die Männer-Konkurrenz hinter sich.

Enschede-Marathon 2016 - Die Bilder
Enschede-Marathon 2016 Führungsgruppe

Das kenianische Trio um Sarah Jebet ließ am Ende sogar die schnellsten Männer hinter sich.

Bild: Claudia Steeg / Wolfgang Steeg

Der Enschede-Marathon ist der älteste Marathon Westeuropas. Am Sonntag, den 17. April 2016 konnte der niederländische Marathon nahe der deutschen Grenze bereits seine 48. Austragung feiern. Neben der klassischen Distanz, wurden auch ein Halbmarathon sowie ein 10- und 5-km-Lauf angeboten. Insgesamt fast 7.000 Finisher durften die Veranstalter bei schönem, sonnigen Wetter und idealen Temperaturen von rund 10 Grad verzeichnen.

Für runnersworld.de waren Claudia und Wolfgang Steeg von Catfun-Foto vor Ort. Ihre schönsten Fotos vom Enschede-Marathon 2016 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Aus Kostengründen wurde 2016 im Gegensatz zu den Vorjahren auf die Einladung afrikanischer Eliteläufer verzichtet. Doch dafür stach das Frauenfeld mit sehr schnellen Zeiten hervor. Gekrönt wurde die diesjährige Veranstaltung von einem neuen Streckenrekord bei den Frauen. Sicherlich ein Grund für diese Leistung war einmal mehr die Anfeuerung tausender begeisterter Zuschauer am Streckenrand, die für eine tolle Stimmung sorgten.

Kurioses Ergebnis beim 48. Enschede-Marathon 2016

Lange Zeit in Führung liegend, musste der spätere Zweite, Christian de Lie, seine Spitzenposition nach 33 Kilometern an die schnellste Frau, Sarah Jebet, abgeben. Ihr gelang mit einer schnelleren zweiten Hälfte eine Steigerung des Streckenrekords auf sehr gute 2:27:59 Stunden und somit das sportliche Highlight des Tages. Auch dahinter liefen ihre kenianischen Landsfrauen Priscah Jepleting (2:29:06 Stunden) und Rose Jepchumba (2:29:09 Stunden) noch vor dem ersten Mann ins Ziel.

Niederländischer Heimsieg knapp verpasst

Das Sieger-Podest der Männer machten die Belgier und Niederländer unter sich aus. Letztlich hatte der Belgier David Stevens nach 2:31:33 Stunden das bessere Ende für sich und konnte mit über zwei Minuten Vorsprung vor dem heimischen Christian de Lie (2:33:49 Stunden) gewinnen. Auch der dritte Platz ging mit Erik Sanders in 2:35:22 Stunden an einen Niederländer.

Teilnehmer-Magnet Halbmarathon zählt 2.651 Finisher

Der später gestartete Halbmarathon zog einmal mehr die meisten Läufer an die Startlinie. Hier entschied der Niederländer Willem de Boer in 1:12:55 Stunden das Rennen vor seinen Landsmännern Léon Sandermann (1:13:06 Stunden) und Mark Muller (1:13:31 Stunden) für sich. Bei den Frauen hatte Mireille Baart in 1:21:55 Stunden die Nase vorne. Ihr folgten Ingrid Prigge (1:23:39 Stunden) und Lisanne Meulemann (1:25:14 Stunden).

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