Jahresweltbestzeiten

Kenianischer Doppelsieg in London

Beim London-Marathon 2011 siegten die beiden Kenianer Mutai (2:04:40) und Keitany (2:19:19) in Jahresweltbestzeiten. Mikitenko wurde Siebte.

Emmanuel Mutai

Emmanuel Mutai siegte in London.

Bild: photorun.net

Die fünftschnellste Zeit aller Zeiten bei den Männern und das siebtbeste je über die 42,195 km erzielte Ergebnis bei den Frauen – der London-Marathon hat alles gehalten, was man sich von dem hochklassigsten City-Rennen über die klassische Distanz versprechen konnte. Emmanuel Mutai und Mary Keitany heißen die großen Gewinner, die am Buckingham Palace in 2:04:40 beziehungsweise 2:19:19 Stunden als souveräne Sieger ins Ziel liefen. Es war zugleich ein toller Doppelerfolg für Kenia und es zeichnet sich schon jetzt ab, dass das Rennen um die drei Startplätze für die Olympischen Spiele 2012 in London für die kenianischen Männer fast so hart sein wird wie der Kampf um die Goldmedaille. Beide Siegzeiten sind natürlich Jahresweltbestzeiten und das Ergebnis von Emmanuel Mutai ist zudem ein Streckenrekord. Es ist die erste Zeit in London unter 2:05 Stunden. Die alte Kursbestzeit hielt Olympiasieger Sammy Wanjiru (Kenia) mit 2:05:10.

Eine erfreuliche Leistung gab es auch aus deutscher Sicht: Im wahrscheinlich stärksten Frauenfeld aller Zeiten bei einem City-Marathon belegte Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) einen guten siebenten Platz in 2:24:24 Stunden und zeigte, dass sie nach einem verkorksten Jahr 2010 wieder im Aufwärtstrend ist. Es ist ihre schnellste Zeit seit zwei Jahren und natürlich eine deutsche Jahresbestzeit.

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Mutai gewinnt in superschnellen 2:04:40

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