Kenianer Talam läuft beim Dresden-Marathon Streckenrekord

Einen kenianischen Doppelerfolg gab es beim Morgenpost Dresden-Marathon: Joseph Talam gewann das Rennen über die 42,195 km in der Streckenrekordzeit von 2:15:26 Stunden vor seinem Landsmann Mathew Serem (2:16:19). Dritter wurde der Russe Oleg Kulkov in 2:17:16, Vierter mit John Rotich (2:20:25) ein weiterer Kenianer. Alle vier hatten die Halbmarathonmarke noch zusammen nach 66:45 Minuten durchlaufen.

Dresden_Sieger_154x154

Sieger in Dresden: Joseph Talam

Bild: Claus Dahms

Schnellste Frau war die Russin Olga Glock, die vom Start weg ihr eigenes Rennen lief. Nach einer Halbmarathonzeit von 1:15:53 erreichte sie nach 2:35:26 Stunden das Ziel mit großem Vorsprung vor Remalda Kergyte (Litauen/2:54:28) und Olga Goncharenko (Ukraine/2:54:55.

Den parallel ausgetragenen Halbmarathon gewannen André Pollmächer (LAC Chemnitz) in 66:51 Minuten und Sandra Boitz (SC DhfK Leipzig) mit 1:22:55. Außerdem fand im Rahmen des Dresden-Marathons ein 10-km-Rennen statt. Hier bestimmten wiederum die Kenianer das Geschehen. Titus Kimani lief 28:51 Minuten Streckenrekord und hatte eine Sekunde Vorsprung vor Julius Muriuki. Dritter wurde Charles Korir in 28:54. Schnellste Frau war Jana Bürgelt (LG Asics Pirna) mit 37:09.

Insgesamt gingen in Dresden rund 7.500 Läufer an den Start, davon etwa 1.700 über die Marathondistanz. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies einen Teilnehmerzuwachs von rund 20 Prozent.