Florenz-Marathon

Kenianer Ngeny vor Italiens di Cecco

Der Kenianer Paul Ngeny gewann den Florenz-Marathon bei seinem Debüt über die 42,195-km-Strecke.

Alberico di Cecco

Alberico di Cecco wurde in 2:13:52 Stunden schnellster Italiener.

Bild: photorun

Der 29-jährige Ngeny lief dabei 2:12:50 Stunden und war vor drei Italienern im Ziel. Stärkster der einheimischen Läufer war bei dem zur italienischen Olympia- Qualifikation zählenden Florenz-Marathon Alberico di Cecco. Der 33-Jährige, der eine Bestzeit von 2:08:02 Stunden hat, lief als Zweiter 2:13:52 und dürfte trotz der schwächeren Zeit gute Karten haben, neben dem Athen-Olympiasieger Stefano Baldini nominiert zu werden für Peking 2008. Feuchte Wetterbedingungen und ein dadurch teilweise rutschiger Straßenbelag machten den Läufern zu schaffen.

Dritter wurde in Florenz Daniele Caimmi in 2:14:47, Rang vier belegte Denis Curzi mit 2:15:11. Die vier erstplatzierten Läufer hatten in einer Spitzengruppe die Hälfte der Strecke nach 64:51 Minuten absolviert. Einer nach dem anderen verlor dann Kontakt. Und zwischen Kilometer 30 und 35 ließ Ngeny dann auch di Cecco zurück. Doch auf den letzten sieben Kilometern wurde auch der Kenianer deutlich langsamer.

Bei den Frauen siegte die favorisierte Vincenza Sicari. Doch die 28-jährige Italienerin verpasste die avisierte Zeit unter 2:30 Stunden, mit der sie sich für Peking empfehlen wollte. Nach einer ersten Hälfte von 1:14:28 Stunden verlor auch sie auf den letzten sieben Kilometern unter einem Fußproblem leidend deutlich an Tempo. Schließlich siegte Vincenza Sicari in 2:33:14 vor der Äthiopierin Hirut Lagesse Abere (2:42:39).