Paris-Marathon

Kenianer Kiptoo und Jeptoo siegen

Hochklassige Siegzeiten gab es beim Paris-Marathon. Benjamin Kiptoo siegte in 2:06:31 Stunden, Priscah Jeptoo bei den Frauen in 2:22:55.

Paris Marathon

Benjamin Kiptoo, hier bei seinem Sieg in Rom, gewann am Sonntag den Paris-Marathon.

Bild: photorun.net

Einen kenianischen Doppelsieg mit hochklassigen Siegzeiten gab es am 10. April beim Paris-Marathon. Während sich bei den Männern Benjamin Kiptoo in 2:06:31 Stunden durchsetzte, gewann Priscah Jeptoo mit 2:22:55. Relativ warmes Wetter mit Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius in der Schlussphase des Rennens verhinderte noch schnellere Zeiten. Für beide Sieger waren es dennoch persönliche Bestzeiten. Für den Paris-Marathon hatten 40.000 Läufer gemeldet, so dass über 30.000 Athleten das Ziel erreicht haben dürften. Damit ist dieser Lauf der drittgrößte europäische Marathon hinter London und Berlin.

Bei den Männern gab es in der Geschichte des Paris-Marathons, die 1976 begann, nur ein Rennen, das eine schnellere Siegzeit produzierte: Vor zwei Jahren hatte der Kenianer Vincent Kipruto die Kursbestzeit auf 2:05:47 Stunden gesteigert. Diese Zeit war das Ziel der Topläufer in diesem Jahr.

Entsprechend schnell begann das Rennen. Nach 29:48 Minuten erreichte die Spitzengruppe die 10-km-Marke. Damit lag man ziemlich genau auf Kurs für einen Streckenrekord. In der Folge wurde das Rennen noch etwas schneller. Hinter den Tempomachern passierte eine neunköpfige Gruppe die Halbmarathonmarke in 62:41 Minuten. Bei 25 km (1:14:15 Stunden) lagen die Topläufer sogar rund 30 Sekunden unterhalb der Kipruto-Bestzeit. Doch in der Folge verloren mehrere Athleten den Kontakt zur Spitze und das Tempo wurde etwas langsamer.

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