Paris-Marathon

Kenia gegen Äthiopien

Paris Marathon

Benjamin Kiptoo

Bild: photorun.net

Es entwickelte sich ein Kampf zwischen Kenia und Äthiopien, der kurz nach der 35-km-Marke in die entscheidende Phase ging. Zunächst versuchte sich Eshetu Wendimu zu lösen, der mit einer Bestzeit von 2:06:46 Stunden der schnellste Läufer im Feld war. Während mit Assefa Girma ein Landsmann von Wendimu entscheidend zurückfiel, schlossen die Kenianer Benjamin Kiptoo und Bernard Kipyego schnell die Lücke. Außerdem schaffte Alfred Kering (Kenia) den Anschluss an die Spitze, obwohl er zuvor bereits an der Halbmarathonmarke einen Rückstand von zehn Sekunden hatte. Es war dann ein anderer Kenianer, der sich nach 37 km lösen konnte: Benjamin Kiptoo lief den Konkurrenten in der großen Parkanlage ,Bois de Boulogne’ davon und sicherte sich den Sieg und eine Prämie von 50.000 Euro.

„Ich habe es versucht, mich zu lösen und keiner der anderen lief mit. Es war ein knappes Rennen“, sagte der 32-jährige Kiptoo, der mit 2:06:31 zum ersten Mal in seiner Karriere unter 2:07 blieb. Sein größter Erfolg bisher war der Sieg beim Rom-Marathon 2009, wo er in 2:07:17 gewonnen hatte. In Paris belegten Bernard Kipyego (2:07:16), Eshetu Wendimu (2:07:33), Alfred Kering (2:07:41) sowie Assefa Girma (2:07:43) die nächsten Plätze. Sieben Läufer blieben unter 2:10 Stunden. Als bester Europäer erreichte der Franzose Abdelatif Meftah bei seinem guten Debüt Rang zehn in 2:10:53.

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