Nagoya-Marathon

Kein Olympia-Startplatz für Mizuki Noguchi

Mizuki Noguchis sechster Platz beim Nagoya-Marathon reicht nicht für das erhoffte Olympia-Ticket.

Mizuki Noguchi

Mizuki Noguchi schaffte beim Nagoya-Marathon nach Verletzungspausen ein gutes Comeback.

Bild: photorun.net

Mizuki Noguchi, die Marathon-Olympiasiegerin von Athen 2004, hat sich über die klassische Distanz zurückgemeldet. Die 33-jährige Japanerin belegte am Sonntag beim Nagoya-Marathon Platz sechs in 2:25:33 Stunden. Ihren letzten Marathon war Mizuki Noguchi, die mit 2:19:12 Stunden seit 2005 den Berliner Streckenrekord hält, im Jahr 2007 in Tokio gelaufen. Damals siegte sie in 2:21:37. Seitdem stoppten sie eine Reihe von Verletzungen, so dass auch der Olympia-Marathon in Peking 2008 kein Thema war. In Nagoya gelang Mizuki Noguchi nun ein starkes Comeback. Trotzdem reicht ihr Ergebnis nicht für einen der drei japanischen Startplätze bei Olympia in London im Sommer.

In fast jedem anderen Land hätte Mizuki Noguchi mit 2:25:33 Stunden die Qualifikation geschafft. Doch in Japan ist die nationale Konkurrenz so stark, dass die Zeit nicht schnell genug ist. In Nagoya, dem letzten olympischen Qualifikationsrennen der Japaner, waren gleich vier Landsfrauen vor Mizuki Noguchi im Ziel: Yoshimi Ozaki dürfte nach ihrem zweiten Platz in 2:24:14 gute Chancen haben auf ein London-Ticket, obwohl die WM-Zweite von 2009 bereits ihren dritten Marathon innerhalb von sieben Monaten gelaufen ist. Bei der WM in Daegu (18. Platz) und beim Yokohama-Marathon (2.) reichten die Ergebnisse jeweils nicht, um sich für Olympia zu qualifizieren.

Die Siegerin des Nagoya-Marathons kam jedoch nicht aus Japan: Die Russin Albina Mayorova gewann in 2:23:52 Stunden und steigerte ihre Bestzeit dabei um fast zwei Minuten. Die 34-Jährige, früher bekannt unter ihrem Mädchennamen Ivanova, lief eine starke zweite Hälfte und holte dabei einen Rückstand von 90 Sekunden zur Spitzengruppe noch auf. Die Kenianerin Catherine Ndereba, die bei Olympia 2004 und 2008 jeweils Silber im Marathon gewonnen hatte, kam nicht über Rang 22 hinaus. Gegen die starke nationale Konkurrenz hat sie keine Chance auf eine weitere Olympia-Teilnahme. Der Nagoya-Marathon ist ein Frauenrennen, so dass keine Männer-Eliteläufer am Start waren.

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