Kastor und Jeptoo laufen in Boston, Hall in London

Die US-Marathon-Rekordhalterin Deena Kastor wird am 16. April beim 111. Boston-Marathon an den Start gehen während der neue US-Langstreckenstar Ryan Hall sechs Tage später beim London-Marathon sein Debüt über die klassische Distanz geben wird. Beide treffen dabei jeweils auf hochklassige Konkurrenz. Neben Jelena Prokopcuka (Lettland), die nach dem ersten Jahr in der Wertung der World Marathon Majors (WMM) in Führung liegt, wird Kastor in Boston auf die Vorjahressiegerin Rita Jeptoo (Kenia) treffen. Deena Kastor siegte 2006 beim London-Marathon in der Jahresweltbestzeit von 2:19:36 Stunden.

Die US-Marathon-Rekordhalterin Deena Kastor wird am 16. April beim 111. Boston-Marathon an den Start gehen während der neue US-Langstreckenstar Ryan Hall sechs Tage später beim London-Marathon sein Debüt über die klassische Distanz geben wird. Beide treffen dabei jeweils auf hochklassige Konkurrenz.

Neben Jelena Prokopcuka (Lettland), die nach dem ersten Jahr in der Wertung der World Marathon Majors (WMM) in Führung liegt, wird Kastor in Boston auf die Vorjahressiegerin Rita Jeptoo (Kenia) treffen. Deena Kastor siegte 2006 beim London-Marathon in der Jahresweltbestzeit von 2:19:36 Stunden. Dies ist zugleich der US-Rekord. Kastor wurde durch ihren dritten Platz beim olympischen Marathon 2004 in Athen ein internationaler Star. Sie hielt zeitweilig den 5-km-Weltrekord auf der Straße, gewann 2002 und 2003 jeweils Silber bei der Cross-WM sowie 2005 den Chicago-Marathon.

„Fünfeinhalb Jahre nach meinem Marathondebüt renne ich nun endlich in Boston“, sagte Deena Kastor, die in Boston geboren wurde aber in Kalifornien lebt, und fügte hinzu: „Die Tradition, die Sponsoren und die Zuschauer machen dieses Rennen zum besten und angesehensten Marathonlauf der Welt. Es ist eine Ehre, hier starten zu können und mein größter Wunsch, dieses prestigeträchtige Rennen zu gewinnen.“

Neben Deena Kastor wurde auch die Verpflichtung von Titelverteidigerin Rita Jeptoo bekannt gegeben. Die erst 25-jährige Kenianerin gehört zu den Aufsteigerinnen im internationalen Marathonlauf. Sie gewann ihre ersten beiden Marathonläufe in Mailand und Stockholm und wurde dann Siebente beim WM-Marathon von Helsinki 2005. Nach ihrem Sieg in Boston 2006 wurde sie Vierte beim New York City-Marathon im Herbst.
Mit lediglich 20 Sekunden Abstand zu Rita Jeptoo war im vergangenen Jahr Jelena Prokopcuka in Boston ins Ziel gekommen. In New York ließ sie dann Jeptoo hinter sich und gewann den Marathon zum zweiten Mal in Folge im vergangenen November.

„Deena Kastor könnte die erste US-Amerikanerin seit 20 Jahren werden, die in Boston gewinnt – aber sie muss sich gegen eines der stärksten Felder behaupten, das wir hier je am Start hatten. Rita Jeptoo hat hier im letzten Jahr bewiesen, was sie kann, als sie gegen Jelena Prokopcuka das engste Frauen-Rennen in der Geschichte des Boston-Marathons gewann. Nun haben wir alle drei am Start – und der 111. Boston-Marathon könnte einer der besten aller Zeiten werden“, erklärte Race-Direktor Guy Morse.

Ein an Stars ohnehin schon reiches Feld hat Race-Direktor Dave Bedford noch um einen interessanten Namen erweitert: Ryan Hall wird am 22. April sein Debüt laufen und dabei unter anderen auf Weltrekordler Paul Tergat (Kenia) sowie den zweifachen 10.000-m-Olympiasieger Haile Gebrselassie (Äthiopien) treffen.
Ryan Hall gewann am 14. Januar den Houston-Halbmarathon und wurde zum ersten Amerikaner, der über diese Distanz unterhalb von einer Stunde lief. Der 21-Jährige lief 59:43 Minuten. Danach hatte Hall erklärt, dass er sein Marathon-Debüt im Frühling laufen möchte, um erste Marathon-Erfahrungen zu sammeln. Er möchte sich im November in New York für den Olympia-Marathon 2008 qualifizieren.

„Ryan ist ein großes Talent und in sehr guter Form, deswegen ist er eine wertvolle Ergänzung für unser starkes Elite-Feld“ erklärte Race-Direktor Dave Bedford. Ryan Hall sagte: „Ich denke, das wird hart und die größte Herausforderung meines Lebens.“runnn.com - Bild zu Artikel 189