Marathon Düsseldorf 2017

Josphat Ndambiri startet sein Comeback am Rhein

Der frühere Fukuoka-Marathon-Sieger Josphat Ndambiri wird sein Comeback-Rennen nach langer Verletzungspause am 30. April beim Marathon Düsseldorf laufen.

Josphat Ndambiri

Josphat Ndambiri will sich in Düsseldorf zurückmelden.

Bild: photorun.net

Mit einer Bestzeit von 2:07:36 Stunden ist der Kenianer Josphat Ndambiri der derzeit schnellste Läufer auf der Startliste des Marathon Düsseldorf. Der frühere Fukuoka-Marathon-Sieger wird sein Comeback-Rennen nach einer langen Verletzungspause am 30. April in der Stadt am Rhein laufen. Für die 15. Auflage des Marathons sind Anmeldungen nach wie vor unter www.metro-marathon.de möglich. Im vergangenen Jahr gingen inklusive der Rahmenwettbewerbe rund 17.000 Läufer in Düsseldorf an den Start.

Nach einer schnellen Strecke und noch nicht gleich nach einer Weltklasse-Konkurrenz hatte Josphat Ndambiri für seinen Frühjahrs-Marathon gesucht. So entschied er sich für den Marathon Düsseldorf. Der 32-jährige Kenianer war im ersten Teil seiner Karriere ein hochklassiger Läufer über die 10.000-m-Distanz. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka belegte er im Finale über diese Strecke einen starken fünften Platz. Zwei Jahre später lief Ndambiri zweimal Weltklassezeiten von unter 27 Minuten. Mit seinem persönlichen Rekord von 26:57,36 war er im Jahr 2009 der drittschnellste 10.000-m-Läufer der Welt.

Ende 2011 lief Josphat Ndambiri ein perfektes Marathon-Debüt: Der Kenianer gewann den prestigeträchtigen Fukuoka-Marathon. In Japan, wo er zeitweilig lebte, erreichte Ndambiri dabei seine Bestzeit von 2:07:36 Stunden. In der Folge stoppten den Läufer immer wieder Verletzungen, so dass er bis heute keinen zweiten Marathon abschließen konnte. Vor zwei Jahren startete Ndambiri in Hannover und lag bis etwa 25 km auf Kurs für eine Zeit von unter 2:09 Stunden. Doch nach 30 km gab er das Rennen auf. Jetzt will sich der Kenianer in Düsseldorf zurückmelden.

Zu den schärfsten Konkurrenten von Josphat Ndambiri wird sein Landsmann Charles Cheruiyot zählen. Der Kenianer hat eine Bestzeit von 2:09:05, die er 2014 in Warschau aufstellte. Vor einem Jahr überzeugte er als Zweiter des Vienna City-Marathons bei schlechten Wetterverhältnissen mit 2:10:09. Aussichtsreich gehen auch zwei Europäer ins Rennen, die allerdings aus Afrika stammen: Weldu Negash Gebretsadik und Yared Shegumo. Gebretsadik kommt aus Eritrea, startet seit kurzem für Norwegen und ist 2014 als Fünfter des Rotterdam-Marathons bereits 2:09:14 gelaufen. Der frühere Äthiopier Shegumo läuft bereits seit 2003 für Polen und ist der Marathon-Vize-Europameister von Zürich 2014. Seine Bestzeit lief der 34-Jährige bei seinem Sieg in Warschau vor vier Jahren mit 2:10:34.

Während die Veranstalter den Start des Olympia-Teilnehmers Julian Flügel (ART Düsseldorf/Bestzeit: 2:13:57) bereits bekannt gegeben hatten, sind die Verhandlungen für das Frauen-Elitefeld zum großen Teil noch nicht abgeschlossen. Fest steht jedoch der Start von Eri Okubo. Die Japanerin war 2012 als Vierte des Tokio-Marathons ihre Bestzeit von 2:26:08 gelaufen.