Olympia aktuell

Jemima Sumgong gewinnt Marathon-Gold

Kenia stellt zum ersten Mal die Olympiasiegerin im Marathon. Bei hohen Temperaturen überquerte Jemima Sumgong nach schnellen 2:24:04 Stunden die Ziellinie.

Olympia 2016 Jemima Sumgong Marathon

Jemima Sumgong ist die neue Marathon-Olympiasiegerin.

Bild: photorun.net

Jemima Sumgong gewann das Rennen bei hohen Temperaturen von rund 25 Grad Celsius in starken 2:24:04 Stunden vor ihrer früheren Landsfrau Eunice Kirwa, die inzwischen für Bahrain startet und nach einer spannenden Schlussphase nach 2:24:13 Stunden im Ziel war. Die amtierende Marathon-Weltmeisterin Mare Dibaba (Äthiopien) gewann die Bronzemedaille mit 2:24:30 Stunden. Vierte wurde ihre Landsfrau Tirfi Tsegaye in 2:24:47 Stunden vor Volha Mazuronak (Weißrussland/2:24:48 Stunden) sowie den beiden US-Amerikanerinnen Shalane Flanagan (2:25:26 Stunden) und Desiree Linden (2:26:08 Stunden).

Nach Sieg beim London-Marathon im engeren Favoriten-Kreis

Mit der 31-jährigen Jemima Sumgong gewann eine Läuferin, die im Vorfeld zum engen Kreis der Favoritinnen zählte. Sie hatte im Frühjahr trotz eines Sturzes den hochkarätigen London-Marathon gewonnen. In Rio ließ sie auf den letzten Kilometern zunächst Mare Dibaba und dann knapp einen Kilometer vor dem Ziel auch Eunice Kirwa hinter sich.

Regensburgerin Anja Scherl auf Platz 44 mit starker Vorstellung

Anja Scherl zeigte auch bei ihrem ersten Meisterschafts-Marathon und ihrem ersten Hitze-Rennen über die klassischen 42,195 Kilometer eine überzeugende Leistung. Die 30-jährige Läuferin der LG Telis Finanz Regensburg hielt ihr Tempo bei den schwierigen Bedingungen sehr gut durch und belegte Platz 44 in 2:37:23 Stunden. Anja Scherl arbeitete sich dabei mit ihrem gleichbleibenden Tempo kontinuierlich nach vorne: Nach fünf Kilometern lag sie auf Rang 85, am Halbmarathon-Punkt war sie 65., und nach 30 Kilometern lag sie bereits auf Platz 50.

Hahnertwins Hand in Hand ins Ziel

Auch für Anna und Lisa Hahner (beide Run2Sky/Gengenbach) war es der erste Meisterschafts- und der erste Hitze-Marathon. Sie liefen von Beginn an ein verhalteneres Tempo als Anja Scherl und mussten sich am Ende, gemeinsam auf der Zielgerade laufend, mit den Rängen 81 und 82 zufrieden geben: Anna erreichte 2:45:33 Stunden, Lisa war eine Sekunde langsamer.

Eine gemessen an ihren Rahmenbedingungen gute Leistung zeigte Andrea Mayr. Die Österreicherin, die als Ärztin ebenso wie die im Software-Bereich tätige Anja Scherl einen Vollzeit-Job ausübt, belegte Rang 64 mit 2:41:52 Stunden.

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