Schritt Richtung Olympia

Japanerin Risa Shigetomo gewinnt Osaka-Marathon

Risa Shigetomo gewann den Frauen-Elite-Marathon in Osaka und machte damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Olympische Spiele.

Risa Shigetomo

Risa Shigetomo gewinnt den Osaka-Marathon.

Bild: photorun.net

Die Japanerin Risa Shigetomo hat den Osaka-Marathon gewonnen und damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Olympiastart in London gemacht. Mit ihrer Siegzeit von 2:23:23 Stunden ist sie die zurzeit aussichtsreichste Kandidatin auf einen der drei in Japan besonders heiß umkämpften Startplätze für Olympia. Nur noch bei einem weiteren Rennen können sich Japans Frauen für London qualifizieren: Der Nagoya-Marathon wird Anfang März gestartet.

Die Tempomacherin Yuko Shimizu hatte die Halbmarathonmarke nach 70:58 Minuten erreicht, was für sie eine persönliche Bestzeit bedeutete. Nachdem sie nach 22 km ausgestiegen war, gab es einen Zweikampf zwischen Risa Shigetomo und der hoch eingeschätzten Kayoko Fukishi. Dieser war jedoch schon nach 26,5 km entschieden, denn Fukushi konnte das Tempo nicht mehr halten, fiel in der Folge weit zurück und kam schließlich auf Rang neun in 2:37:35 Stunden ins Ziel.

Bei kühlen aber insgesamt guten Wetterbedingungen kam Tetyana Gamera-Shmyrko (Ukraine) mit deutlichem Rückstand auf die Siegerin in 2:24:46 als Zweite ins Ziel. Dritte wurde Azusa Nojiri (Japan) mit 2:24:57. Auch die auf Rang vier und fünf folgenden Japanerinnen Chika Horie (2:28:35) und Kiyoko Shimahara (2:29:51) blieben noch unter 2:30 Stunden.

Mizuki Noguchi, die Marathon-Olympiasiegerin von Athen 2004, musste kurzfristig aufgrund einer Oberschenkelverletzung auf ihren Start in Osaka verzichten. Der Japanerin bleibt nun der Nagoya-Marathon als letzte Olympia-Qualifikationschance. Anfang März will sie dort an den Start gehen.