Neujahrsmarathon Zürich 2016

Jahresweltbestleistungen im Marathonlauf

Beim traditionsgemäß zum Jahreswechsel um Punkt Mitternacht gestarteten Neujahrsmarathon Zürich gingen 979 Läufer an den Start - ein neuer Rekord.

Neujahrsmarathon Zürich 2016 - Fotos
Neujahrsmarathon Zürich 2016

Durch die erste Nacht des Jahres führte der Neujahrsmarathon Zürich.

Bild: alphafoto.com

Beim Neujahrsmarathon Zürich profitierten die 979 Läufern aus 47 Nationen von perfekten, trockenen Laufbedingungen. Einige Impressionen vom Rennen finden Sie in der Bildergalerie über und unter diesem Artikel.

Als Schnellster absolvierte der kanadische Neujahrsmarathon-Neuling David Jeker die 42.195 Kilometer lange Königsdistanz. David Jeker hatte erst zwei Tage vor dem Anlass erstmals überhaupt vom Neujahrsmarathon gehört und sich spontan für einen Start entschieden. Mit seiner Zeit von 2:42:48 Stunden konnte er sich zumindest 24 Stunden lang – bis zum Xiamen-Marathon in China – als Halter der Jahresweltbestleistung im Marathonlauf bezeichnen.

Bei den Damen strahlte ein altbekanntes Gesicht vom Siegerpodest: Die Einheimische Astrid Müller lief nach 3:06:28 Stunden ins Ziel und siegte bei ihrer fünften Teilnahme zum fünften Mal.

Im Vorabendprogramm wurde zudem der Kids-Marathon ausgetragen. Dabei gab es sowohl bei den Mädchen durch Trinity Eberhard (2:51,3 Minuten) als auch bei den Knaben durch Lukas Loder (2:50,5 Minuten) neue Streckenrekorde über die 750 Meter lange Strecke. Insgesamt dürfen somit von dieser sportlichen Nacht neben den Jahresweltbestleitungen auch drei Streckenrekorde vermeldet werden.

Die Sieger auf den Kurzstrecken beim Neujahrsmarathon Zürich:

Männer, Viertelmarathon: Pierre Fournier (SUI) in 36:16 Minuten (Streckenrekord)
Frauen, Viertelmarathon: Lina-Kristin Schink (GER) in 42:19 Minuten
Männer, Halbmarathon: Samir Baala (FRA) in 1:13:52 Stunden
Frauen, Halbmarathon: Odile Rein (SUI) in 1:31:16 Stunden
Marathon Sie&Er: Andrea und Benno Käppeli (SUI) in 3:03:15 Stunden
Marathon-Stafette: Nimijola (SUI) in 3:13:35 Stunden