BMW Berlin-Marathon

Irina Mikitenko zeigte sich mit dem Rennverlauf zufrieden

Irina Mikitenko

Irina Mikitenko blickt zuversichtlich in Richtung London, wo 2012 die Olympischen Spiele stattfinden.

Bild: photorun.net

Spannend war der Kampf um die Plätze hinter der Kenianerin. Lange Zeit liefen Irina Mikitenko und Atsede Habtamu, die vor zwei Jahren in Berlin gewonnen hatte, gut eine Minute hinter Paula Radcliffe. Doch kurz vor der 35-km-Marke zogen die beiden an der Britin vorbei. Nachdem sich Irina Mikitenko dann von der Äthiopierin lösen konnte, kam wiederum Paula Radcliffe noch einmal besser ins Rennen. Sie überholte schließlich noch Habtamu und sicherte sich Rang drei.

„Ich freue mich über meine Leistung, aber ich bin nicht ganz glücklich. Denn ich habe nicht gewonnen“, erklärte Irina Mikitenko, nachdem sie im Jubel der Zuschauer ins Ziel gelaufen war. „Aber“, fügte die deutsche Rekordhalterin (2:19:19 in Berlin 2008) hinzu, „ich denke, ich habe ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London eine gute Leistung gezeigt.“

Gemischte Gefühle hatte Paula Radcliffe nach ihrem Marathon-Comeback: „Ich bin nicht ganz zufrieden, denn ich wollte hier gewinnen. Aber nach Krankheiten und Verletzungen habe ich mich immerhin zurückgemeldet. Ich hoffe, dass ich in London bei Olympia besser sein werde als heute.“

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Weltrekord gebrochen