Marathon-Vorschau 2012

Irina Mikitenko startet beim London-Marathon

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele startet Irina Mikitenko in London und trifft schon dort auf starke Konkurrenz.

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Irina Mikitenko gewann in London bereits zweimal. Das Bild an der Tower Bridge zeigt sie nach ihrem Sieg 2008.

Bild: photorun.net

Irina Mikitenko wird im kommenden Frühjahr erneut beim Virgin London-Marathon an den Start gehen. Die deutsche Marathonrekordlerin des SC Gelnhausen (2:19:19 Stunden) läuft am 22. April zum fünften Mal in Folge beim in der Regel bestbesetzten City-Marathon des Jahres. 2008 und 2009 hatte sie das Laufspektakel an der Themse gewonnen. Die 39-jährige Läuferin, die zuletzt beim Berlin-Marathon mit starken 2:22:18 Stunden Zweite wurde und dabei die drittbeste Zeit ihrer Karriere erreichte, trifft in London auf hochklassige Konkurrenz.

Am Start sein wird am 22. April auch die Titelverteidigerin Mary Keitany, die sich in London in diesem Jahr auf 2:19:19 Stunden steigerte. Damit erreichte sie exakt die Bestzeit von Irina Mikitenko. Diese beiden Athletinnen sind zurzeit die schnellsten im Londoner Elitefeld, das Race-Direktor David Bedford bekannt gab. Mit dabei sind auch die Kenianerinnen Florence und Edna Kiplagat, die nicht verwandt sind. Florence Kiplagat gewann im September den Berlin-Marathon in 2:19:44 Stunden und Edna Kiplagat ist die aktuelle Weltmeisterin über die klassische Distanz. Ihre Bestzeit von 2:20:46 erreichte sie in diesem Jahr in London, wo sie Dritte wurde.

Es überrascht etwas, dass etliche Topläuferinnen relativ kurz vor den Olympischen Spielen, die im kommenden Sommer ebenfalls in der britischen Metropole stattfinden werden, noch einen Frühjahrsmarathon laufen. Ein Start über die 42,195-km-Distanz im April birgt im Hinblick auf Olympia ein gewisses Risiko, da die Vorbereitungszeit knapp ist. 15 Wochen liegen zwischen dem London-Marathon und dem Olympia-Rennen an der Themse.

Großbritanniens Weltrekordlerin Paula Radcliffe und Liliya Shobukhova (Russland) stehen allerdings nicht auf der Londoner Startliste. Es sieht so aus, als ob sich diese beiden vollkommen auf den Olympia-Marathon konzentrieren werden.

Ungebrochen ist währenddessen der Run der Breitensportler auf die Rennen der World Marathon Majors (WMM). Während für den London-Marathon schon lange keine Startnummern mehr zu haben sind, ist auch der Berlin-Marathon 2012 bereits ausgebucht. Nach lediglich sieben Wochen – so schnell wie noch nie – waren alle Nummern für das Rennen am 30. September vergriffen. Lediglich einige internationale Reiseveranstalter bieten noch Startplätze für Berlin beziehungsweise London an.

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