Zur Person

Horst Milde im Porträt

Horst Milde hat den Berlin-Marathon aus der Taufe gehoben und durchs Brandenburger Tor gebracht.

Als Leichtathlet startete Horst Milde, der aus dem Berliner Bezirk Tempelhof stammt und noch heute dort wohnt, für den TSV Tempelhof-Mariendorf. Später wechselte er als Mittelstreckenläufer zum SCC Berlin und wurde mit der 3 x 1000-Meter-Staffel des Klubs zweimal Deutscher Meister (1964 und 1965).

Horst Milde ist ein passionierter Läufer.

Bild: Claus Dahms

Am 8. November 1964 startete Horst Milde mit dem Crosslauf am Berliner Teufelsberg den ersten Berliner Volkslauf mit 700 Teilnehmern. Zu der Zeit studierte der gelernte Konditormeister an der Freien Universität (FU Berlin) Betriebswirtschaft. Später übernahm der Diplom-Kaufmann die Konditorei Milde am Tempelhofer Damm, die er gemeinsam mit seiner Frau Sabine bis 1998 führte. Das Büro in der Backstube wurde zur Ideenfabrik für die Berliner Laufbewegung. Erst nach der Aufgabe der Konditorei arbeitete Horst Milde vollberuflich als Geschäfts­führer der SCC-Running GmbH. Seit 1999 ist er Mitglied im Board of Directors des Weltmarathonverbands AIMS. 30 Jahre lang war Milde Renndirektor des Berlin-Marathons, bevor er 2004 von der Leitung der Veranstaltungen zurücktrat, um sie Jüngeren zu überlassen. Noch heute ist Milde, der am 24. Oktober seinen 70. Geburtstag feiert, Sprecher bei German Road Races (GRR), der Interessengemeinschaft der deutschen Straßenlaufveranstalter.

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35 Jahre Berlin-Marathon