Graubünden Marathon

Hoch hinauf

Hoch hinauf liefen die Teilnehmer des 5. Graubünden Marathons. Es siegten Michael Bartz und Stephanie Vollenweider.

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Die letzten zehn Kilometer der Marathonstrecke führen über Bergwege mit Geröll, die es in sich haben.

Bild: Tomas Ortiz Fernandez

545 Läufer waren für den Graubünden Marathon gemeldet, 342 Teilnehmer finishten den Lauf. Denn der Marathon durch Chur, Churwalden, Foppa, Parpan, Lenzerheide, Scharmoin und Rothorn führt nicht nur über Naturwege durch wunderschöne Landschaften: Er ist auch einer der härtesten Marathons weltweit. Eine Herausforderung für routienierte Läufer mit 2682 Höhenmetern.

Das Wetter war nahezu perfekt: Sonnenschein und blauer Himmel zeichneten das attraktive Panorama auf der kompletten Strecke haarscharf ab.

Die Sieger
Bei diesen idealen Wetterbedingungen gewann Michael Barz aus Durach (Bayern) den Marathon in 3:51:30 Stunden. Barz ist bekannt in der Berglaufszene: 2005 siegte er bereits beim Alpin-Marathon Oberstaufen und 2006 belegte er den 3. Platz beim Alpin Marathon Liechtenstein.
Martin Cox aus England belegte mit einem deutlichen Rückstand in 3:57:00 den 2. Platz. Der Schweizer Ueli Horisberger lief in 3:58:34 als Dritter ins Ziel.

Bei den Damen siegte die Schweizerin Stephanie Vollenweider mit einer Zeit von 4:18:15 Stunden. Claudia Helfenberger (ebenfalls Schweiz) holte sich den 2. Platz mit einem großen Zeitabstand in 4:26:29. Als dritte Frau lief die Schweizerin Esther Schneider in 4:29:35 über die Ziellinie.

3 Rennen mit insgesamt über 5000 Höhenmeter
Drei Strecken standen den Teilnehmern am 23. Juni beim 5. Graubünden Marathon zur Wahl: Der Marathon (2682 Höhenmeter), die 20 Meilen bzw. 30,7 Kilometer (1268 Höhenmeter) und der 11,5-km-Rothorn Run (1414).

Bestzeit beim Rothorn Run
Peter Gschwend aus Kloten (CH) gewann mit einer Zeit von 2:27:36 die 20 Meilen von Chur nach Lenzerheide. Jonathan Wyatt siegte bei dem Rothorn Run mit einer neuen Bestzeit von 1:11:03 Stunden auf dieser schwierigen Strecke.