Lake Biwa-Marathon

Hisanori Kitajima holt Olympia-Ticket

Hisanori Kitajima sicherte sich nach einer spannenden Aufholjagd beim Lake Biwa-Marathon in Japan den Olympia-Start. Mit 2:09:16 erreichte er eine persönliche Bestzeit.

Hisanori Kitajima

Hisanori Kitajima jubelt im Ziel des Lake Biwa-Marathons.

Bild: photorun.net

In einem dramatischen Kampf um die drei olympischen Startplätze Japans war beim Lake Biwa-Marathon am Sonntag Hisanori Kitajima der große Gewinner. Er musste zwar dem Kenianer Lucas Rotich den Sieg in 2:09:11 Stunden überlassen, hatte aber allen Grund als Zweiter wie ein Sieger zu feiern. Mit dieser Leistung und einer Zeit von 2:09:16 gilt sein Olympia-Start als sicher. Aufgrund der starken Konkurrenz und des hohen Stellenwertes des Marathonlaufes in Japan sind die olympischen Marathon-Startplätze stark umkämpft. Die Japaner werden in Rio sicher zu den Konkurrenten von Arne Gabius im Kampf um eine Top-10-Platzierung zählen.

Für die Männer hatte Japans Verband drei Qualifikationsrennen ausgewählt: Neben Fukuoka und Tokio war dies auch der Lake Biwa-Marathon. Die jeweils besten Japaner bei diesen Rennen haben die besten Chancen, bei Olympia an den Start zu gehen.

Kopf-an-Kopf Rennen um Olympia

Während Satoru Sasaki nach seinem dritten Platz in Fukuoka in 2:08:56 Stunden seinen Rio-Startplatz sicher hat, lief der beste Japaner in Tokio im vergangenen Monat, Yuki Takamiya, 2:10:57 und wurde damit Achter. Das könnte vielleicht nicht ausreichen, um die Funktionäre zu überzeugen - zumal beim Lake Biwa Marathon trotz relativ warmer Temperaturen von rund 20 Grad Celsius nun gleich vier Japaner unter 2:10 Stunden rannten. Hinter Rotich und Kitajima sowie dem drittplatzierten Alphonce Simbu (Tansania/2:09:19) folgten Suehiro Ishikawa (2:09:25), Takayu Fukatsu (2:09:31) und Fumihiro Maruyama (2:09:39). Ishikawa kann sich nun auch Chancen ausrechnen, für Rio nominiert zu werden.

Mit einer famosen Aufholjagd hatte Hisanori Kitajima, der vor dem Start mit einer Bestzeit von 2:12:28 nicht zu den japanischen Favoriten zählte, in der Schlussphase des Rennens noch vier Plätze gutgemacht. Fünf Kilometer vor dem Ziel lag er an Position sechs und war Vierter in der japanischen Reihenfolge. Im Ziel war Hisanori Kitajima schließlich mit einer persönlichen Bestzeit Zweiter und Japans Nummer eins.