Oberelbe-Marathon

Geretteter chilenischer Bergarbeiter läuft mit

Beim Oberelbe-Marathon am 8. Mai 2011 laufen ein geretteter chilenischer Bergarbeiter und Thomas Dold mit.

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Die Läufer bleiben beim Oberelbe-Marathon fast durchgehend auf dem Radweg entlang der Elbe.

Bild: Veranstalter

Der 14. Oberelbe-Marathon am 8. Mai 2011 hat zwei besondere Teilnehmer. Sowohl der verunglückte chilenische Bergarbeiter Edison Peña als auch Thomas Dold, Weltmeister und Weltrekordhalter diverser Rückwärtslaufdisziplinen, werden bei der sächsischen Laufveranstaltung antreten. Damit liefert der Veranstalter gleich zwei „Special Guests“.

Thomas Dold, der als bester Treppenläufer der Welt gilt, wird versuchen den 10-km-Weltrekord im Rückwärtslaufen anzugreifen. Derzeit wird die Bahnbestzeit von Achim Aretz mit einer Zeit von 41:26 Minuten gehalten. Einen Weltrekord auf der Straße gibt es bislang noch nicht. Thomas Dold, der gegenwärtig fünf Weltrekorde im Rückwärtslaufen inne hat und von 2006 bis 2011 jeweils den Lauf auf das New Yorker Empire State Building gewann, macht Klar: "Mein Ziel ist aber trotzdem um 42 Minuten zu laufen. Wobei ich noch nie länger als 3.000 Meter im Wettkampf gelaufen bin und ich somit keine Ahnung habe, wie es laufen wird."

Ein besonderes Ereignis ist die Teilnahme des verunglückten chilenischen Bergarbeiters Edison Peña. Peña war einer der 33 Bergleute, die 69 Tage in einer Mine in Chile eingeschlossen waren und nur durch eine spektakuläre Rettungsaktion geborgen wurden. Bekannt wurde der verschüttete Bergarbeiter durch sein tägliches Lauftraining in der Mine. Im Anschluss an die Rettung lief er den den New York Marathon. Bei der Oberelber Laufveranstaltung wird er über die halbe Marathondistanz starten.

Neben den beiden Höhepunkten wird es wie gewohnt für alle Leistungsbereiche ein gestaffeltes Streckenangebot geben. Läufern wird die Marathondistanz, der Lichtenauer Halbmarathon sowie ein 10-km-Lauf geboten. Den Walkern steht ein landschaftlich reizvoller 10-km-Kurs zur Verfügung. Sowohl gelaufen als auch gewalkt wird auf dem Elberadweg, auf einem der beliebtesten Radfernwege Deutschlands. Abgerundet wird der Oberelbe-Marathon durch einen 3,7-km langen Minimarathon, der sich insbesondere an Dresdner Schulen richtet.

Insgesamt haben bisher 3.870 Läufer gemeldet, davon 1.060 für die Marathondistanz, 1.717 für Halbmarathon und 798 für die 10-km.

Erfreut gab sich der Veranstalter über die Verpflichtung einiger guter Läufer. Lennart Sponar aus Berlin, der 2010 den Lichtenauer Halbmarathon in 1:07:46 Stunden für sich entschied, wird am Start stehen. Daneben kündigte Simone Maissenbacher aus Karlsruhe bereits an, die 2:50-Marke auf der Marathondistanz knacken zu wollen.

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