Premiere in San Antonio

Gelungener Auftakt des Rock´n Roll-Marathons 2008

Auch San Antonio hat nun seinen eigenen Marathon: Zur Premiere des Rock´n Roll-Rennens meldeten 30.000 Läufer.

Nuta Olaru sorgte für das hochklassigste Ergebnis bei der Premiere des San Antonio-Marathons am 15. November 2008. Die 38-jährige Rumänin gewann das Rennen in Texas (USA) in 2:28:54 Stunden, während Kenias Weltklasseläuferin Margaret Okayo bei ihrem Marathon-Comeback ausstieg. Schnellster Mann in San Antonio war der Kenianer Meschack Kirwa, der den Lauf über die 42,195 km bei guten Wetterbedingungen in 2:14:36 gewann. Für das Rock ’n’ Roll San Antonio-Rennen hatten 30.000 Läufer gemeldet, von denen knapp 25.000 an den Start gingen. Neben dem Marathon wurde auch ein Lauf über die Halbmarathondistanz veranstaltet.

Nuta Olaru gewinnt die Premiere des San Antonio-Marathons.

Erwartungsgemäß hatte sich Margaret Okayo zu Beginn des Rennens an die Spitze des Frauenfeldes gesetzt. Doch noch vor der 10-km-Marke hatte Nuta Olaru die Initiative übernommen. Die Rumänin lief schnell einen deutlichen Vorsprung heraus und erreichte die Halbmarathonmarke nach 1:13:12 Stunden. Zu diesem Zeitpunkt war die 32-jährige Margaret Okayo schon nicht mehr im Rennen. Die Kenianerin, die die Streckenrekorde des Boston- sowie des New York-Marathons hält und auch schon beim London-Marathon triumphiert hatte, gab bei Kilometer 15 aufgrund einer Fußverletzung auf.

„Die Strecke in San Antonio ist prima und das Wetter war perfekt. Es ist ein schönes Gefühl, die Premiere eines solchen Rennens gewonnen zu haben“, erklärte Nuta Olaru, die zwar im letzten Teil des Laufes langsamer wurde, aber noch deutlich vor Liza Hunter-Galvan (Neuseeland/2:29:37) und Karolina Jarzynska (Polen/2:33:19) im Ziel war. Nuta Olaru, die in ihrer Karriere schon bei etlichen Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen Spielen am Start war und eine erstklassige Marathon-Bestzeit von 2:24:33 Stunden aufweist (Chicago 2004), will nun bei den Weltmeisterschaften in Berlin 2009 laufen.

Bei den Männern lief Meschack Kirwa in der entscheidenden Phase des Rennens einem sicheren Sieg entgegen. „An der 30-km-Marke wusste ich, dass ich gewinnen kann, denn ich hätte das Tempo noch steigern können. Die Anfeuerung an der Strecke hat mich angetrieben“, sagte der 34-jährige Kenianer, der in 2:14:36 Stunden genau eine Minute vor dem US-Amerikaner Matt Downin im Ziel war. Dritter wurde der Russe Dmitry Safranov mit 2:15:58.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net