Aselefech Mergia

Ganz nah am Streckenrekord

Aselefech Mergia

Aselefech Mergia gewinnt in Dubai.

Bild: photorun.net

Während bei den Männern der Kursrekord von Haile Gebrselassie (2:04:53 Stunden) außer Reichweite war, war dies bei den Frauen anders. Bis kurz vor dem Ziel war die Marke von 2:22:42 Stunden, die Berhane Adere (Äthiopien) 2008 aufgestellt hatte, noch erreichbar. Doch am Ende verfehlte Aselefech Mergia den Streckenrekord um drei Sekunden und ihre eigene Bestzeit um fünf. Die äthiopische Marathon-WM-Dritte von Berlin 2009 konnte sich aber mit dem Sieg und dem enormen Preisgeld trösten.

„Nach dem WM-Rennen in Berlin hatte ich immer wieder Probleme mit meiner Beinmuskulatur“, erklärte Aselefech Mergia, die auch in Dubai im Ziel unter Krämpfen im linken Bein litt. Ohne diese Probleme wäre sie dicht an die 2:20-Stunden-Marke herangekommen, sagte die Äthiopierin, die am Freitag erst ihren vierten Marathon lief. Immerhin war sie stark genug, um die Kenianerin Lydia Cheromei hinter sich zu lassen. Erst zwei Kilometer vor dem Ziel setzte sich Mergia von ihrer Konkurrentin ab. „Aber erst einen Kilometer später war ich mir sicher, dass ich gewinnen würde“, sagte Aselefech Mergia.

Die 33-jährige Lydia Cheromei, die vor 20 Jahren als Junioren-Weltmeisterin im Cross als Jugendliche für Aufsehen gesorgt hatte, lief als Zweite eine persönliche Bestzeit von 2:23:01 Stunden. Dritte wurde die aus Kenia stammende Schwedin Isabella Andersson, die den Landesrekord auf 2:23:40 verbesserte. Rang vier belegte Atsede Habtamu (Äthiopien) in 2:24:26, gefolgt von ihrer Landsfrau Atsede Bayisa (2:25:08) sowie Diana Chepkemoi (Kenia/2:26:53).

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Marathon in Dubai