Rotterdam, Wien, Düsseldorf, Hannover und Hamburg

Frühjahrs-Marathons erwarten Aufwärtstrend

Auch die Marathonrennen in Rotterdam, Wien und die deutschen Veranstaltungen in Düsseldorf, Hannover und Hamburg eine Fortsetzung ihres deutlichen Aufwärtstrends der letzten Jahre.

Kipchoge

Eliud Kipchoge könnte in Rotterdam in den Bereich des Weltrekordes laufen.

Bild: photorun.net

Ein sehr schnelles Männer-Rennen könnte es in Rotterdam geben. Hier startete mit Eliud Kipchoge jener Mann, der im vergangenen Jahr in Berlin bei Wilson Kipsangs Weltrekordrennen als Zweiter hervorragende 2:04:05 Stunden erreichte. In seinem dritten Marathon ist dem 29-jährigen Kenianer zuzutrauen, dass er auf der schnellen Strecke in den Bereich des Weltrekordes laufen kann.

Während in Wien der Kenianer Henry Sugut (Bestzeit: 2:06:58) einen einmaligen vierten Sieg anstrebt, ist bei den Frauen wohl seine Landsfrau Caroline Chepkwony favorisiert. Sie ist zwar mit einer Bestzeit von 2:27:27 nicht die Schnellste auf der Startliste, doch sie zeigte im Februar beim Halbmarathon-Rennen Rom-Ostia eine starke Leistung und gewann in 68:48 Minuten. Auf eine weitere Steigerung hofft in Wien Anna Hahner (Run2Sky/Fulda/2:27:55), die Chancen auf eine Podest-Platzierung haben könnte.

Ende April beziehungsweise Anfang Mai 2014 finden die drei international relevanten deutschen Marathonrennen des Frühjahrs statt: Düsseldorf, Hannover und Hamburg wollen den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend bezüglich der spitzensportlichen Leistungen fortsetzen.

Wilson Kipsang startet als Weltrekordler in London.

Bild: photorun.net

Marathonläufe in Düsseldorf, Hannover und Hamburg

Am Rhein wird das hochkarätigste Männer-Elitefeld der Veranstaltungsgeschichte am Start stehen. Endeshaw Negesse (Äthiopien) ist mit 2:04:52 der schnellste im Feld. Mit Moses Masai geht ein Kenianer an den Start, der angesichts seiner starken Vorleistungen vor einem Durchbruch im Marathon stehen könnte. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) will nach seiner persönlichen Bestzeit beim Berliner Halbmarathon (62:47) vor heimischem Publikum seine Bestzeit von 2:13:05 unterbieten.

In Hannover sind Evans Ruto (Kenia/2:07:49) und Algeriens Rekordhalterin Souad Ait Salem (2:25:08) die derzeit schnellsten Athleten auf der Startliste. Lisa Hahner (Run2Sky/Fulda) will auf der sehr flachen Strecke zum ersten Mal unter 2:30 Stunden laufen und könnte damit vielleicht unter die Top Drei kommen.

Kimetto

Bild: photorun.net

Dennis Kimetto will nach Tokio und Chicago auch in Boston gewinnen.

Gebrselassie startet beim Hamburg-Marathon

Hamburg gelang überraschend die Verpflichtung von Haile Gebrselassie (Äthiopien). Der frühere Weltrekordler (2:03:59) will mit 41 Jahren den Master-Weltrekord angreifen. Diese Bestzeit in der Altersklasse ab 40 steht bei 2:08:46 Stunden (Andres Espinosa/Mexiko). Drei Wochen nach einem geplanten 30-km-Tempolauf beim London-Marathon als Tempomacher wird dies kein einfaches Unterfangen – zumal Gebrselassie aufgrund von Allergieproblemen seit Jahren europäische Frühjahrs-Marathonrennen gemieden hat. Mit Martin Lel (Kenia/2:05:15) ist ein weiterer Weltklasse-Marathonläufer vergangener Jahre am Start. Verletzungsbedingt nicht laufen kann in Hamburg Sören Kah (LG Lahn Aar-Esterau). Bezüglich des Master-Weltrekordes könnte übrigens Hannover den Hamburgern zuvor kommen: Francis Bowen, der die Bestzeit im vergangenen Jahr nur um sieben Sekunden verpasste, will diesen Weltrekord über Hannover nach Kenia holen.

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