Honolulu Marathon

Frankfurts Kursrekordlerin Biktimirova siegt

Alevtina Biktimirova aus Russland und der Äthiopier Ambesse Tolossa waren die schnellsten der rund 27000 Läufer.

Alevtina Biktimirova

Alevtina Biktimirova, hier bei ihrem Erfolg in Frankfurt 2005, gewann am Sonntag den Honolulu-Marathon.

Bild: photorun.net

Die 25-jährige Russin Alevtina Biktimirova gewann am Sonntag den Honolulu-Marathon auf Hawaii in 2:33:06 Stunden vor der Japanerin Akemi-Isige Ozaki (2:34:21), die eigentlich nur als Tempomacherin vorgesehen war. Alevtina Biktimirova hatte vor zwei Jahren in Deutschland auf sich aufmerksam gemacht, als sie den Frankfurt-Marathon in der nach wie vor aktuellen Kursrekordzeit von 2:25:12 Stunden gewann. Den Streckenrekord in Honolulu, den ihre Landsfrau Lyobov Denisova vor einem Jahr mit 2:27:19 Stunden aufgestellt hatte, verfehlte Alevtina Biktimirova jedoch deutlich. Dritte wurde auf Hawaii die Russin Tatiana Petrova mit 2:35:55 Stunden.

Auch bei den Männern waren die besten Zeiten einige Minuten langsamer als vor einem Jahr, obwohl die Wetterbedingungen relativ günstig waren. Fünfmal in Folge hatte der Kenianer Jimmy Muindi den Honolulu-Marathon gewonnen. Im vergangenen Jahr kam ihm bei Siegversuch Nummer sechs der Äthiopier Ambesse Tolossa in die Quere. Am Sonntag wollte sich Jimmy Muindi in einem wiederholten Duell revanchieren. Doch der Äthiopier machte ihm erneut einen Strich durch die Rechnung. Wie vor einem Jahr gewann Ambesse Tolossa: In 2:17:26 Stunden gewann er vor Muindi (2:18:53) und Eric Mzioki (Kenia/2:21:32). Dabei war auch der Rennverlauf identisch wie 2006. Denn erst auf den letzten vier Kilometern ergriff Ambesse Tolossa die Initiative und ließ Jimmy Muindi hinter sich. Vor einem Jahr war der Äthiopier 2:13:42 Stunden gelaufen.

Rund 27000 Läufer, darunter 18000 Japaner, waren in Honolulu, dem einst größten Marathon der Welt, am Start. Im vergangenen Jahr war der Honolulu-Marathon mit knapp 25000 Läufern im Ziel das sechstgrößte Rennen – hinter New York, London, Chicago, Paris und Berlin. Diese Position dürfte der Honolulu-Marathon auch in diesem Jahr erreichen.