Berlin-Marathon 2013

Florence Kiplagat siegt bei den Frauen

Schnellste Frau in Berlin war Florence Kiplagat. Die beste deutsche Marathon-Läuferin Irina Mikitenko lief als Dritte den Master-Weltrekord.

Berlin-Marathon Läuferinnen

Die drei schnellsten Läuferinnen beim Berlin-Marathon 2013 (v. l.): Sharon Cherop (KEN), Florence Kiplagat (KEN) und Irina Mikitenko (GER).

Bild: photorun.net

Im Rennen der Frauen schlug Florence Kiplagat, die vor zwei Jahren in Berlin 2:19:44 Stunden gelaufen war, ein sehr hohes Tempo ein. Zeitweise liefen ihre Zwischenzeiten auf ein Ergebnis von unter 2:19 Stunden hinaus. Doch ab Kilometer 15 lief die Kenianerin etwas verhaltener, so dass der Streckenrekord von 2:19:12 Stunden zunehmend außer Reichweite rückte. Ihre Landsfrau Sharon Cherop hatte zwischenzeitlich aufschließen können.

Die Halbmarathonmarke passierte Florence Kiplagat dann in 69:48 Minuten. Doch die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase des Rennens. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel löste sich Florence Kiplagat von ihrer Konkurrentin. „Ich habe mich zunächst sehr gut gefühlt, doch dann bekam ich aufgrund einer Blase Probleme mit meinem rechten Fuß“, erklärte die Siegerin, die mit 2:21:13 immerhin die drittbeste Zeit des Jahres erzielte. „Ich hoffe, dass ich noch einmal die Gelegenheit habe, in Berlin zu starten.“ Sharon Cherop erreichte mit 2:22:28 als Zweite eine persönliche Bestzeit.

Einmal mehr lief Irina Mikitenko ein starkes taktisches Rennen und ein sehr gleichmäßiges Tempo. Sie folgte nicht dem zu schnellen Anfangstempo ihrer Konkurrentinnen. „Ich habe mich am Anfang bewusst etwas zurückgehalten wegen des Windes. Vielleicht hätte ich noch schneller laufen können, aber ich freue mich natürlich sehr über diesen Master-Weltrekord“, sagte Irina Mikitenko, die die erste Hälfte in 1:12:24 Stunden lief und lange Zeit auf Rang vier lag. Doch nachdem die zuvor drittplatzierte Isabellah Andersson (Schweden) vor der 30-km-Marke aufgegeben hatte, lag Irina Mikitenko auf dem erhofften Podiumsplatz und verteidigte diesen ins Ziel.

„Master-Weltrekord und dritter Platz – was will man mehr“, sagte Irina Mikitenko, die den Weltrekord der Altersklasse ab 40 Jahre deutlich verbesserte. Die alte Marke war die Russin Lyudmila Petrova mit 2:25:43 vor fünf Jahren in New York gelaufen. Noch eine zweite deutsche Läuferin kam in Berlin unter die Top Ten: Nina Stöcker (LG Ratio Münster) lief bei ihrem Marathon-Debüt als Achte eine Top-Zeit von 2:37:46 Stunden.

Weiterlesen

Seite 2 von 2
Zurück zur ersten Seite:
Kipsang bricht Marathon-Weltrekord mit 2:03:23


Berlin-Marathon 2013 - Das Weltre: